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Investment in Unternehmensanleihen mit Corporate Bonds
Bei festverzinslichen Wertpapieren gibt es sehr viele unterschiedliche Finanzprodukte, sodass sich sowohl private als auch institutionelle Anleger zunächst einmal über die jeweiligen Eigenschaften der Wertpapiere informieren sollten. In erster Linie sind es Staatsanleihen, für die sich zahlreiche Anleger aus dem privaten Bereich entscheiden können. Allerdings gibt es durchaus auch andere verzinsliche Wertpapiere, die in speziellen Fällen von großem Interesse sind. Dazu gehören unter anderen sogenannten Corporate Bonds. Es handelt sich dabei um verzinsliche Wertpapiere, die vielen Anlegern sicherlich auch unter der Bezeichnung Unternehmensanleihen bekannt sind.



Demzufolge sind Corporate Bonds schlichtweg spezielle Unternehmensanleihen, die von Investoren aus dem gewerblichen und privaten Bereich genutzt werden können. Die Unternehmen, welche diese Anleihen emittieren, möchten sich neues Kapital beschaffen. Dieses wird dann meistens für Investitionen verwendet, die ohne Fremdkapital in der Form nicht möglich wären. Besonders interessant sind Corporate Bonds für viele Anleger auch deshalb, weil die Zinssätze nicht selten höher als bei Staatsanleihen sind. Der Grund besteht meistens darin, dass das jeweils emittierende Unternehmen natürlich nicht so bekannt wie Staaten als Emittenten sind. Darüber hinaus ist es insbesondere bei etwas schlechterer Bonität so, dass Unternehmen einen höheren Zinssatz zahlen müssen, um das vorhandene Risiko in gewisser Weise zu kompensieren. Corporate Bonds sind sicherlich insbesondere für institutionelle und gewerbliche Anleger geeignet, da man sich sehr detailliert mit dem jeweiligen Emittenten beschäftigen sollte. Letztendlich handelt es sich nämlich um ein Gläubigerpapier, welches stets mit einem Emittentenrisiko ausgestattet ist. Daher ist es nicht empfehlenswert, sich für Corporate Bonds zu entscheiden, ohne sich zuvor genau über den Emittenten informiert zu haben.

Ansonsten sind diese Unternehmensanleihen mit zahlreichen Eigenschaften ausgestattet, die man auch bei anderen festverzinslichen Wertpapieren findet. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Anleihen eine bestimmte Laufzeit haben, die - je nach Ausstattung - meistens zwischen einem Jahr und fünf Jahren beträgt. Es gibt allerdings auch Ausnahmen in diesem Bereich, sodass mitunter Unternehmensanleihen emittiert werden, die deutlich längere Laufzeiten von bis zu 15 Jahren haben. Anleger müssen sich dann entscheiden, ob sie das Risiko eingehen möchten, einen so langen Zeitraum auf ihr Kapital zu verzichten. Zu den weiteren Eigenschaften gehört natürlich auch bei den Corporate Bonds die Tatsache, dass der Anleger Zinsen erhält. Diese werden - je nach Ausstattung der Anleihe - meistens einmal jährlich oder quartalsweise gezahlt. Die meisten dieser Unternehmensanleihen sind an der Börse handelbar, sodass es neben dem Zinssatz als Rendite auch die Möglichkeit gibt, von Kurssteigerungen zu profitieren. In diesem Fall kann der Anleger die Anleihen beispielsweise nach einigen Jahren vorzeitig an der Börse verkaufen und einen Kursgewinn erzielen. Dies ist immer dann der Fall, wenn der aktuelle Kurs der Unternehmensanleihe höher als der Kurs ist, den der Anleger zum Zeitpunkt des Kaufs zahlen musste.

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