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ISIN-Code zur Identifizierung von Wertpapieren
Wer schon einmal mit Wertpapieren gehandelt hat, der kennt vielleicht das Problem, dass sich die vielen Tausend Finanzprodukte in diesem Bereich von der Bezeichnung her manchmal sehr ähnlich sind. Dies trifft vor allen Dingen auf Derivate zu, da diese oftmals im ersten Teil der Bezeichnung den Namen des Emittenten tragen. Daher besteht nicht selten die Gefahr einer Verwechslung, wenn sich der Kunde ausschließlich an der Wertpapierbezeichnung orientiert. Es gibt jedoch eine relativ einfache Möglichkeit, eine solche Verwechslung, die zum Beispiel beim Erteilen einer Order vorkommen kann, zu verhindern.



Schon seit vielen Jahren gibt es nämlich den sogenannten ISIN-Code, mittels dem sich alle an der Börse gehandelten Wertpapiere eindeutig identifizieren lassen. Es handelt sich dabei um einen Code, der ein spezielles Wertpapier bezeichnet und weltweit nur einmal existiert. Jedes an der Börse gehandelte Wertpapier besitzt einen solchen ISIN-Code, der aus einer Kombination von Buchstaben und Ziffern besteht. Alle Wertpapiere, die von deutschen Unternehmen emittiert werden, beginnen beim ISIN-Code zum Beispiel mit den Buchstaben „DE“. Danach folgt dann eine Reihe von Ziffern, durch die das jeweilige Wertpapier identifiziert werden kann. Im Bereich des weltweiten Börsenhandels ist es schon viele Jahre üblich, den ISIN-Code zur Bestimmung eines Wertpapiers anzugeben. Neben dem ISIN-Code gibt es in manchen Ländern, in erster Linie zum Beispiel in Deutschland und der Schweiz, alternativ auch noch eine Wertpapierkennnummer. Die Wertpapierkennnummer (WKN) hat in dem Zusammenhang die gleiche Aufgabe wie der ISIN-Code, nämlich ein Wertpapier zu identifizieren.

International wird die WKN allerdings deshalb kaum verwendet, weil sie aus lediglich sechs Stellen besteht, wodurch nicht alle weltweit gehandelten Wertpapiere erfasst werden können. Wer also eine Aktienorder erteilen möchte, der muss heutzutage in der Regel auch den ISIN-Code in das dafür vorgesehene Feld eintragen. Dies bezieht sich sowohl auf physische Handelsaufträge in Papierform als auch auf das Erteilen eines Auftrages im Internet. Üblich ist es zudem, dass zusätzlich zum ISIN-Code auch noch die Bezeichnung des entsprechenden Wertpapieres genannt wird. Denn natürlich kann es vorkommen, dass es in der relativ langen Nummer einen Zahlendreher gibt, sodass der Kunde letztendlich ein anderes Wertpapier kaufen oder verkaufen würde, als er eigentlich wollte. Daher ist die zusätzliche Angabe der Wertpapierbezeichnung eine Sicherheitsmaßnahme, denn so kann kontrolliert werden, ob die Bezeichnung des Wertpapieres und der ISIN-Code tatsächlich passen.

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