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Kein Handyvertrag ohne Schufa
Immer wieder wird im Fernsehen, in Zeitungen und auch im Internet mit Finanzierungen ohne die Einholung einer Schufaauskunft geworben. Besonders häufig gelten diese Angebote für Kredite aus dem Ausland und Handyverträge. Besonders beliebt sind dabei die Handyverträge, die angeblich ohne jegliche Schufaauskunft abgeschlossen werden. Besonders junge Menschen und verschuldete Menschen, dessen Auskunft negativ ist, sehen in diesen Angeboten die einzige Chance noch einen Handyvertrag zu bekommen. In Wirklichkeit bieten diese Angebote aber nicht im Geringsten das, was sie versprechen. Deutschland ist ein Bürokratiestaat und es funktioniert in der heutigen Zeit fast nichts mehr ohne vorherige Prüfung.



Kein Unternehmen kann es sich leisten Kunden an Bord zu ziehen, die im Enddefekt für die erbrachte Leistung nicht bezahlen können. Würde das jedes Unternehmen machen, wären die Meisten heute schon pleite. Die Schufaauskunft wird deshalb fast überall eingeholt, sei es bei einem Versicherungsabschluss, bei einem Dispokredit, ja sogar bei einem Zeitschriftenabbonement und vorallem aber bei einem Handyvertrag.

Es gibt in Deutschland keinen Anbieter, der einen Handyvertrag ohne Schufaauskunft vergibt - jedenfalls ist dieser Handyvertrag dann bei weitem nicht mit den Konditionen eines normalen Handyvertrages zu vergleichen. Oftmals stecken auch Betrüger dahinter, die mit Handyverträgen werben, im Vorfeld eine Bearbeitungs- oder Vermittlungsgebühr kassieren und es zum Schluss doch zu keinem Abschluss kommt.

Um an einen normalen Handyvertrag heran zu kommen muss der Kunde allerhöchstens das Glück besitzen, dass keine genaue Prüfung der Schufa erfolgt oder der bisherige Handyvertrag nicht bei der Schufa gemeldet wurde, so dass seine Weste trotz eventueller Schulden aus einem alten Vertrag noch rein ist. Dieses Glück haben aber nur die Wenigsten. Wer einen negativen Eintrag aufgrund eines nicht bezahlten Handyvertrages besitzt, hat schon verloren, da kein Anbieter mit einem Kunden einen Vertrag abschliesst, der bei einem anderen Anbieter auch nicht bezahlt hat.

Manche Anbieter geben dem Kunden mit einer schlechten Schufaauskunft die Möglichkeit einen Vertrag abzuschliessen, wenn er bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Diese Voraussetzungen sind allerdings mit Kosten verbunden, die ein normaler Handyvertrag nicht mit sich bringen würde. Ein Beispiel hierfür ist die Hinterlegung einer festgesetzten Kaution. Diese muss der Kunde im Vorfeld zahlen um dem Betreiber im Fall von Zahlungsunfähigkeit eine gewisse Sicherheit zu geben. Tritt dieser Fall ein, kann der Kunde aber auch längst nicht aus allen Verträgen wählen, sondern hat nur die Auswahl aus kleinen Verträgen. Dieses Prinzip ist sicherlich richtig angelegt, denn es dient nicht nur dem Schutz des Anbieters vor Millionen Verluste, sondern schützt auch den Kunden vor weiteren Schulden.

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