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Kfz-Kredit oder Kfz-Leasing - Womit fährt man günstiger
Der Kauf eines Autos kann heute nur noch von sehr wenigen Menschen bar bezahlt werden. Die meisten Autokäufer nehmen daher einen Kredit auf bzw. leasen ihr Auto. Beide Finanzierungsformen unterscheiden sich jedoch stark voneinander, sowohl bei ihren Bedingungen wie auch bei den Kosten. Daher sollten Autokäufer vorher genau überlegen, welche dieser Variante genutzt werden soll.



Der Autokredit ist für viele Autokäufer nach wie vor die erste Wahl. Er wird sowohl von den Händlern selbst wie auch von Banken und Sparkassen angeboten. Im Grunde ist jeder Kfz-Kredit ein Ratenkredit, der in gleichen monatlichen Raten zurückgezahlt wird, seine Laufzeit wird meist über 4-5 Jahre abgeschlossen. Das Angebot an Autokrediten ist jedoch sehr groß, auch die Konditionen unterscheiden sich stark voneinander. Aus diesem Grund sollten Kreditnehmer vorher unbedingt vergleichen. Gerade die Anbieter im Internet, die Direktbanken, bieten in diesem Segment sehr günstige Finanzierungen, wodurch bares Geld gespart werden kann. Ein weiterer Vorteil der Finanzierung bei der Bank ist, dass der Kunde so als Barzahler auftreten kann und Rabatte von bis zu 15% erhält. Sofern ein Neuwagen finanziert werden soll, bieten auch die Händler mitunter sehr gute Konditionen, diese liegen oftmals sogar bei 0% p.a. effektivem Jahreszins. Somit bezahlt der Autokäufer in diesem Fall weder Zinsen noch Gebühren. Mit diesen Konditionen soll dem Kunden die Entscheidung für den Autokauf erleichtert werden, der Händler hofft so auf höhere Absatzzahlen.

Beim Autokredit haben Kreditnehmer grundsätzlich zwei verschiedene Varianten zur Auswahl.

Die erste Variante ist der standardisierte Ratenkredit, bei dem die Kreditsumme nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit vollständig getilgt ist. Die andere Variante ist der Kredit mit Schlussrate, der daher auch Ballonkredit genannt wird. Bei ihm verbleibt nach Ablauf der Zeit eine Restschuld, die der Kreditnehmer dann in einer Summe bezahlen muss. Er hat aber natürlich auch das Recht, das Auto zurückzugeben, wodurch die Restschuld erlassen wird.

In beiden Fällen ist beim Kfz-Kredit oft eine Anzahlung von ca. 10% des Autowertes notwendig. Mittlerweile verzichten aber viele Händler auch schon auf die Anzahlung.

Im Vergleich hierzu steht das Leasing. Es wurde vor allem in den letzten Jahren vermehrt beworben, denn der Autokäufer hat hierdurch eine deutlich geringere Rate als beim Kfz-Kredit. Dies kommt vor allem jungen Menschen entgegen, deren Budget ohnehin sehr knapp ist. Zu beachten ist jedoch, dass auch für das Kfz-Leasing Anzahlungen fällig werden, die bis zu 20% des Wagenwertes betragen können. Weiterhin ist der Leasingnehmer, also der Kunde, der nicht Eigentümer des Wagens wird, trotzdem für die Pflege, die Versicherung und die Reparatur des Autos zuständig. Vor allem Reparaturen dürfen hierbei nur in den Vertragswerkstätten vorgenommen werden. Rechnet man die Leasingraten zudem auf, ist die Gesamtsumme oft deutlich höher als den Betrag, der durch einen Kfz-Kredit anfallen würde.

Fazit: Das Leasing hat den Vorteil, dass die Belastungen deutlich geringer sind als bei der Finanzierung. Allerdings wird der Kunde nie Eigentümer des Fahrzeuges, da er es lediglich mietet. Auch die Kosten sind vergleichsweise hoch. Vorteilhaft ist das Leasing hingegen für Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen, da die diese Kosten als Betriebsausgaben geltend machen können. Für Privatpersonen lohnt sich das Leasing hingegen nur selten.

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