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Konservative Geldanlage mit festverzinslichen Produkten in turbulenten Zeiten
Immer wieder wird in zahlreichen Börsenzeitschriften von immensen Gewinnen am Aktienmarkt philosophiert. Diese Gewinne sollen nicht nur mit kleinen Unternehmen, sondern auch mit den Konzernen, die im DAX vertreten sind, erzielt werden können. Bestenfalls investieren Anleger sogar noch in Aktienfonds, denn diese bieten eine breite Streuung, wodurch Verluste einer Branche mit einer anderen kompensiert werden können.



Dass der Aktienmarkt jedoch nicht immer nur eine Richtung kennt, nämlich nach oben, mussten zahlreiche Anleger in jüngster Vergangenheit erleben. Nicht nur das Platzen der Börsenblase in den Jahren 2000 - 2001 ist vielen noch sehr präsent, auch die mitunter hohen Verluste, die zwischen Januar und März 2008 mit nahezu allen Aktien sowie in allen Branchen erzielt wurden, wiegen schwer. In solch turbulenten Zeiten, in denen sich kaum eine Aktie gegen den Trend stemmen kann und in denen am Aktienmarkt hohe Verluste verzeichnet werden müssen, bieten konservative Geldanlagen eine Alternative. Zwar sind deren Erträge meist deutlich niedriger, dafür werden sie aber stetig erzielt und bieten so einen Verlustausgleich.

Eine dieser konservativen Anlagen sind Festgelder, Termingelder und Sparbriefe bei Banken. Diese weisen eine feste Laufzeit sowie einen festen Zins auf, am Laufzeitende erhält der Anleger garantiert sein Geld sowie den Zinsertrag auf sein Konto ausgezahlt. Nachteilig ist jedoch, dass die Anlagen für die vereinbarte Zeit nicht verfügbar sind, sollten sich also Einstiegschancen am Aktienmarkt ergeben, können diese während dessen nicht genutzt werden.

Im festverzinslichen Bereich sind weiterhin festverzinsliche Wertpapiere als konservative Anlageform zu empfehlen. Egal, ob es sich hierbei um Bundeswertpapiere, Pfandbriefe oder Anleihen handelt, ebenso wie Festgelder weisen auch sie feste Laufzeiten sowie eine feste Verzinsung auf. Festverzinsliche Wertpapiere sind jedoch während der Laufzeit verfügbar und bieten so eine hohe Flexibilität.

Eine weitere Alternative für Anleger, die nur kurzfristig Gewinne mitnehmen und auf neue Einstiegszeitpunkte warten wollen, sind Tagesgeldkonten bzw. Geldmarktfonds. Beide Anlageformen investieren in Geldmarktprodukte, ihre Verzinsung ist somit sehr geldmarktnah. Aktuell können so zwischen 3,0-3,7% p.a. erzielt werden. Der Anleger hat hierbei den Vorteil, jederzeit über sein Geld verfügen zu können und dieses wiederum in Aktien anlegen zu können. Vor allem die Tagesgeldkonten sind hierbei bei Anlegern sehr beliebt, von vielen Direktbanken werden sie heute sogar direkt mit dem Depot eröffnet und dienen als Gegenkonto.

Anleger, die dem Aktienmarkt nicht komplett den Rücken kehren wollen und trotz der Turbulenzen auf steigende Kurse setzen, können auch in so genannte Garantieprodukte investieren. Diese werden heute von allen Banken angeboten. Sie investieren ebenso wie Fonds in Aktien oder bilden einen Index nach, Verluste sind zum Laufzeitende jedoch ausgeschlossen. Lediglich bei Verkäufen vor dem Ende der Laufzeit müssen Anleger entstandene Verluste selbst tragen. Sofern die Aktienmärkte jedoch tatsächlich steigen, sind mit Garantieprodukten nur anteilige Gewinne möglich, der Restbetrag wird für die Sicherung verwendet.

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