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Kredite für Beamte sind meist ohne Probleme erhältlich
Die Beamten sind bei allen Banken Kreditnehmer, die gerne gesehen werden. Sie verfügen aufgrund ihres besonderen Status in unserer Gesellschaft über ein sehr gesichertes Einkommen, was automatisch dazu führt, dass ihre Bonität ohne Weiteres zutun sehr gut ist. Beamte sind wegen ihres Status bei den öffentlichen Arbeitgebern unkündbar und haben somit Anstellungen auf Lebenszeit mit einem relativ hohen Einkommen. Demzufolge ist die finanzielle Situation der Beamten auf eine sehr lange Zeit vorhersehbar. Dieser Faktor macht die Beamten zu viel umworbenen Kreditnehmern. Die Ausfallquote für diesen Personenkreis ist dementsprechend gering. Einige Banken haben sich auf die Kreditvergabe an Beamte spezialisiert und bieten die Beamtenkredite zu Sonderkonditionen an.



Die Beamtenkredite gehören zu den Spezialkrediten, die sich durch sehr lange Laufzeiten und niedrige Raten auszeichnen. Diese Darlehen sind sehr gut für Umschuldungen, für größere Anschaffungen oder zur Bildung von Eigenkapital im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung geeignet. Dabei ist ein Beamtendarlehen eine Kombination aus einer zu beleihenden Lebens- oder Rentenversicherung und einem Darlehen. Der Beamte schließt eine entsprechende Versicherung ab und beleiht diese dann wiederum bis zur Höhe der maximalen Versicherungssumme bei Endfälligkeit. Über die Laufzeit der Versicherung zahlt der Beamte die monatliche Versicherungsprämie und die Zinsen. Das Darlehen selbst wird erst bei Ablauf der Versicherung getilgt und der Beamte bekommt außerdem die Überschussbeteiligung aus der Lebensversicherung ausgezahlt.

Der Personenkreis, für den ein solches Beamtendarlehen in Frage kommt, betrifft neben allen Beamten auf Lebenszeit auch langjährig im öffentlichen Dienst Beschäftigte, Soldaten der Bundeswehr, Richter und zuweilen auch Akademiker, wenn diese bereits seit mehr als fünf Jahren ohne Unterbrechung bei einem Arbeitgeber angestellt sind.

Beamtendarlehen werden auch als Darlehen und nicht als Kredit bezeichnet, weil sie mit besonders langen Laufzeiten gewährt werden. In der Regel beträgt die Laufzeit für ein solches Darlehen mindestens 10 Jahre, es kann aber auch über 15 oder bis zu 20 Jahre laufen. Der maximale Darlehensbetrag richtet sich nach dem persönlichen Einkommen des Beamten, er kann bis zum 20-fachen des monatlichen Einkommens betragen.

Um das zu verdeutlichen, wenn ein 35 Jahre alter Beamter ein Darlehen über 30.000 Euro mit einer Laufzeit von 15 Jahren beantragt, dann wird über diesen Betrag eine Rentenversicherung abgeschlossen. Das Darlehen beträgt 30.000 Euro und die Rentenversicherung dazu auch. Während der Laufzeit erfolgt keine Darlehenstilgung. Die monatliche Belastung für den Beamten beträgt aus dem Darlehenszins bei 5,9 Prozent etwa 150 Euro und der Versicherungsbeitrag für die Rentenversicherung liegt dann bei etwa 165 Euro im Monat. Damit entsteht für den Beamten eine Gesamtbelastung von etwas über 300 Euro.

Einzige Bedingung bei diesen Darlehen ist oft, dass anderweitige Kreditverpflichtungen damit abgelöst werden müssen. Kein anderer Personenkreis kann mit Krediten zu solch günstigen Konditionen und über solche langen Laufzeiten rechnen, wie die Beamten.

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