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Kurzfristige Kredite mit meistens geringerem Kreditzins
Nur drei oder vier Prozent Zinsen für einen Kredit oder gar keine Zinsen beim Autokauf? Das klingt verlockend. In der Regel handelt es sich bei diesen Niedrigzins-Krediten um kurzfristige Kredite, die innerhalb von sechs oder zwölf Monaten zurückgezahlt werden. Bei einer 0-Prozent-Finanzierung zahlt der Kreditkunde dann nur die monatliche Tilgungsrate, die jedoch entsprechend hoch ausfällt, da der Kredit schneller zurückgezahlt wird. Je länger die gewünschte Rückzahlungsdauer beträgt, desto niedriger wird die monatliche Kreditrate, desto höher steigt aber auch der Zinssatz.



Trotz eines niedrigen Zinssatzes können Kosten anfallen. Dazu gehören beispielsweise Bearbeitungsgebühren für den Kredit - zwischen 1 Prozent und 3 Prozent des Kreditbetrages - oder Kontoführungsgebühren für das Darlehenskonto bzw. Gebühren für die Zusendung eines Darlehenskontoauszugs. Sollte eine Rate nicht ordnungsgemäß vom Girokonto abgebucht werden können, fällt meist auch eine hohe Rücklastschriftgebühr an. Vor dem Kreditabschluss sollte der Kreditnehmer deshalb immer einen Blick in das Preisverzeichnis werfen oder das kreditausgebende Unternehmen befragen.

Kurzfristige Kredite werden in der Regel von Konsumentenkreditbanken vergeben oder über Unternehmen, die mit entsprechenden Banken zusammenarbeiten, beispielsweise Autohäuser, Kaufhäuser oder Supermärkte. Die kurzfristigen Kredite können schnell und direkt beim Verkäufer beantragt werden. Eine Zu- oder Absage wird innerhalb weniger Augenblicke gegeben. Anhand der Prüfung der persönlichen Bonität kann jedoch auch bei kurzfristigen Krediten ein deutlich höherer Zinssatz verlangt werden. 0-Prozent-Finanzierungen werden meist im Rahmen von Sonderaktionen angeboten und gelten in der Regel nur für bestimmte Produkte und unter bestimmten Voraussetzungen. So kann ein zinsloser Kredit nur dann beantragt werden, wenn ein bestimmter Kreditbetrag und eine festgelegte Rückzahlungsdauer nicht überschritten werden. Bei höheren Kreditsummen oder längeren Laufzeiten gilt dann meist der höhere Zinssatz der Bank für normale Ratenkredite. Zu den persönlichen Voraussetzungen gehören in der Regel ein Mindestalter von 18 Jahren, ein fester Wohnsitz in Deutschland und ein Girokonto, auf das monatlich das Gehalt oder der Lohn eingeht.

Zur Absicherung der kurzfristigen Kredite wird meist eine Restschuld- oder Ratenschutzversicherung angeboten. Sollte es während der Kreditlaufzeit zu Zahlungsschwierigkeiten kommen, beispielsweise durch eine unverschuldete Arbeitslosigkeit oder durch eine Krankheit, übernimmt die Versicherung die ausstehenden Raten. Die Kosten für eine solche Versicherung sind entweder extra zu bezahlen oder können zur Kreditsumme mit hinzugerechnet und über die Kreditraten gezahlt werden.

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