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Langfristige Darlehen meist für Immobilien und Baufinanzierung
Von langfristigen Darlehen sprechen die Banken und Kreditinstitute bei unterschiedlicher Laufzeit der Kredite, es gibt daher keine allgemein gültige Definition des Begriffs. In der Regel wird aber davon ausgegangen, dass ein langfristiger Kredit für mindestens zehn Jahre angelegt ist, darunter werden die Darlehen meist als kurz- oder mittelfristig bezeichnet. Es ist daher nicht verwunderlich, dass langfristige Darlehen in den meisten Fällen in den Bereichen der Immobilienfinanzierung zum Einsatz kommen. Egal, ob nun Haus und Grundstück gekauft werden sollen oder ob der Bau eines Hauses ansteht, die meisten Menschen verfügen nicht über das nötige gesparte Geld oder haben eine reiche Erbtante, von der sie die nötige Summe zu erwarten hätten. Daher steht es für sie außer Frage, dass ein Kredit aufgenommen werden muss, wenn die erträumte Immobilie finanziert werden soll.



Für die Banken sind langfristige Kredite eine wahre Goldgrube, schon allein aufgrund der Zinsen, die im Laufe der Jahre auf die geliehene Summe anfallen. Auch wenn zur Zeit die Zinsen sehr niedrig sind und sie mit Sicherheit aber wieder steigen werden, kann bei einer geliehenen Summe von rund 200.000 Euro davon ausgegangen werden, dass bis zum Ende der Laufzeit und der dann abgeschlossenen Tilgung des Kredites rund 340.000 Euro zurückgezahlt werden, bei einer angenommenen Laufzeit des Darlehens von 30 Jahren. Die Banken verdienen also nicht schlecht an den langfristigen Krediten für Immobilien und Baufinanzierung. Die Mehrkosten setzen sich dabei aber nicht allein aus den Zinsen zusammen. Es sind auch die Bearbeitungs- und Bereitstellungskosten, die von den Banken berechnet werden, die die endgültige Summe ausmachen. Hinzu kommen Kontoführungsgebühren, denn für die Auszahlung des Kredites muss in der Regel ein Girokonto eröffnet werden, für dass dann monatlich eine bestimmte, wenn auch meist geringe, Summe Geldes erbracht werden muss.

Um gerade bei langfristigen Darlehen, die für die Immobilien- oder Baufinanzierung verwendet werden sollen, doch noch Geld zu sparen, empfiehlt es sich, einen guten Vergleich vor Abschluss eines Kreditvertrages anzustellen. Hier sollte nicht allein die Hausbank das Maß der Dinge sein, denn es hat sich herausgestellt, dass in den meisten Fällen die Hausbank diejenige ist, die letzten Endes mit am teuersten ist. Besonders empfehlenswert ist es, sich auch einmal die Online Banken anzusehen, beziehungsweise sich ein Angebot machen zu lassen. Vor allem in Bezug auf die Zinsen sind die Direktbanken häufig günstiger, auch ist die Gestaltung des eigentlichen Kreditvertrages hier meist leichter, da die Banken flexibler auf die Wünsche ihrer Kunden eingehen.

Ein langfristiges Darlehen sollte möglichst nicht über geringere Beträge abgeschlossen werden, denn dann fallen in den meisten Fällen weitaus höhere Zinsen an, als bei einem langfristigen Darlehen über eine größere Summe. Die Zinssätze variieren hier sehr stark. Wer also zum Beispiel lediglich ein Auto finanzieren möchte, sollte das dafür nötige Darlehen so rasch wie möglich wieder an die Bank zurückzahlen.

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