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Laufzeit und Rendite beim Festgeld
Bei jeder verzinslichen Geldanlage gibt es bestimmte Faktoren, welche sich auf die Gesamtrendite des Produktes auswirken. Dazu zählen natürlich vor allem der Nominalzinssatz, aber auch die Gebühren in Zusammenhang mit der Geldanlage, die Frequenz der Gutschrift bzw. Kapitalisierung der Zinsen, manchmal auch die Bonität des Kunden.



Nimmt man die Geldanlage in Festgelder als Beispiel, so wird der Zinssatz bei den meisten Banken einerseits durch die Höhe des angelegten Betrages beeinflusst, auf der anderen Seite besteht natürlich stets auch ein gewisser Verhandlungsspielraum zwischen Kunde und Bank. Ein Faktor, der den Zinssatz ebenfalls noch beeinflusst ist, die gewählte Laufzeit, also der Zeitraum, für welchen der Anleger sein Kapital auf dem Festgeldkonto anlegen möchte. Da nahezu alle Banken hinsichtlich der Anlagedauer eine Zinsstaffel nutzen, spielt die Laufzeit beim Festgeld eine wichtige Rolle, was die Rendite betrifft. In der Praxis wird man kaum ein Festgeldangebot vorfinden, bei welchem man zum Beispiel bei einer Anlagedauer von drei Monaten den gleichen Zinssatz erhält wie bei einem Anlagezeitraum von vier Jahren. Denn mit Recht erwartet der Anleger natürlich, dass er einen besseren Zinssatz erhält, je länger er der Bank sein Kapital auf dem Festgeldkonto zur Verfügung stellt. Dieses gilt insbesondere beim Festgeld, da hier das angelegte Geld auch wirklich „fest“ liegt, da eine vorzeitige Verfügung im Normalfall nicht gestattet ist. Daher erhält man bei der Festgeldanlage also einen umso höheren Zinssatz, desto längerfristig man die Laufzeit wählt. Für den Anleger bedeutet das, er sollte sich sehr genau überlegen, für welchen Zeitraum er sein Kapital entbehren kann. Die Laufzeit spielt daher beim Festgeld eine wichtige Rolle, und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen sollte man natürlich sein Kapital nur so lange festlegen, wie man es sicher nicht benötigt, da vorzeitige Verfügungen nicht erlaubt sind. Man kommt im Notfall also mitunter nicht an sein angelegtes Kapital, es sei denn die Bank gestattet dieses aus Kulanz. Zum anderen ist es aufgrund der Zinsstaffel natürlich klug, wenn man das Kapital so lange wie möglich anlegt, da im Grunde mit fast jedem Monat bzw. ab einer bestimmten Laufzeit mit jedem Jahr der Zinssatz etwas höher wird, je länger man das Kapital anlegt. Wie groß der Unterschied ist, zeigt ein Beispiel aus der Praxis. So bekommt ein Anleger auf dem Festgeldkonto der XY Bank derzeit bei einer Anlagedauer von einem Monat einen Zinssatz von 2,00 Prozent und bei einer Laufzeit von drei Jahren mit einem Zinssatz von vier Prozent genau das Doppelte, natürlich bei gleichem Anlagebetrag.

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