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Laufzeiten von Leasingverträgen
Neben der Aufnahme eines Darlehens kommt für viele Verbraucher auch das Leasing als mögliche Finanzierungsalternative in Frage. Sehr häufig genutzt wird Leasing im gewerblichen Bereich, weil der Leasingnehmer hier die Leasingraten oftmals steuerlich absetzen kann. So werden im Gewerbebereich zum Beispiel Maschinen für die Produktion oder Verarbeitung, technische Geräte für Büros oder auch Fahrzeuge auf Basis von Leasing erworben bzw. gemietet.



Im privaten Bereich wird das Leasing hingegen eher selten genutzt und wenn doch, dann meistens im Rahmen einer Autofinanzierung. Wie beim Darlehensvertrag auch, so unterschieden sich auch die möglichen Laufzeiten bei den Leasingverträgen. Die Laufzeit von Leasingverträgen ist von mehreren Faktoren abhängig. Der wichtigste Faktor ist hier sicherlich der Wert des Leasinggutes, an dem sich meistens dann auch die Höhe der Leasingsraten orientieren. Auch die Frage, ob das Leasingobjekt später erworben werden soll oder nicht hat eine Auswirkung auf die Laufzeit des Vertrages. Nimmt man den Bereich des gewerblichen Leasings als Beispiel, so können die Leasingverträge von hochwertigen Maschinen durchaus eine Laufzeit von über zehn Jahren haben. Allerdings können verschiedene Leasinggüter steuerlich nur über einen Zeitraum von drei oder fünf Jahren abgeschrieben werden bzw. die entstehenden Leasingkosten, sodass viele Leasingverträge eben mit dieser Laufzeit von drei oder fünf Jahren ausgestattet sind. Auch die Nutzungsdauer und „Haltbarkeit“ des Leasingobjektes hat natürlich eine entscheidende Auswirkung darauf, welche Laufzeit die Leasingverträge haben können. Ist eine Maschine beispielsweise nur durchschnittlich fünf Jahre betriebsbereit und kann danach nicht mehr genutzt werden, macht es natürlich keinen Sinn, einen Leasingvertrag über acht Jahre abzuschließen.

Im privaten Bereich verhält es sich mit den möglichen Laufzeiten von Leasingverträgen ähnlich. Um beim Beispiel der Autofinanzierung mittels Leasing zu bleiben, ist es hier so, dass der zu finanzierende Kaufpreis des Fahrzeuges natürlich bekannt ist. Anschließend wird eine Leasing-Sonderzahlung zu Beginn des Leasing vereinbart und zudem die Höhe der Leasingraten festgelegt, welche der Leasingnehmer zu zahlen hat. Aus diesen Komponenten ergibt sich dann automatisch die Laufzeit von Leasingverträgen. Am Ende der Laufzeit hat der Leasingnehmer dann oftmals noch ein Wahlrecht in der Hinsicht, dass er sich entscheiden kann, ob er das Leasingobjekt durch Zahlung eines Restwertes kaufen möchte, oder ob er das Leasingobjekt an den Leasinggeber zurück gibt.

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