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Leasing ohne Schufa ist bei einigen Anbietern möglich
Der Kauf eines Autos verursacht hohe Kosten. Vor für allem Neuwagen, die mit der neuesten Technologie ausgestattet sind, müssen Autokäufer bei einer Finanzierung schnell 300-400 Euro an monatlicher Rate kalkulieren. Die Alternative zur Finanzierung ist das Leasing, welches bereits seit vielen Jahren angeboten wird. Wurde es in der Vergangenheit jedoch fast ausschließlich von Unternehmern oder Selbstständigen, die die Leasingraten als Betriebsausgaben absetzen können, genutzt, kann mittlerweile jeder Autokäufer hiervon profitieren. Der wohl größte Vorteil des Leasings sind die relativ geringen Kosten, die pro Monat fällig werden, denn das Auto wird nicht erworben, sondern lediglich gemietet. So ist es möglich, ein neues Auto mit vielen Sonderausstattungen bereits mit 150-200 Euro monatlich zu leasen. Die Kosten im Gegensatz zur Finanzierung sind also halbiert, wodurch sie für fast jeden Geldbeutel möglich sind.



Grundsätzlich handelt es sich beim Leasing jedoch ebenso wie bei der Finanzierung um ein Kreditgeschäft, für das der Kunde die notwendige Bonität vorweisen muss. Hierzu gehört neben einem festen Angestelltenverhältnis auch ein regelmäßiges, ausreichend hohes Einkommen. Auch Selbstständige, die einen Leasingvertrag abschließen wollen, müssen ihr Einkommen anhand von Bilanzen oder betriebswirtschaftlichen Auswertungen nachweisen können. Als weitere Voraussetzung dürfen in der Schufa keine negativen Merkmale gespeichert sein. Hierzu gehören zum Beispiel bereits gekündigte Kredite oder noch offene Handyrechnungen, die vom Vertragsinhaber nicht bezahlt wurden. Solche Fakten werden der Schufa von allen kreditgebenden Unternehmen, die der Schufa angehören, gemeldet. Hierzu gehören natürlich in erster Linie die Banken, aber eben auch Handyprovider oder Versandhäuser. Ein solcher Negativeintrag, auch wenn er vielleicht bereits erledigt ist, ist für viele Autohäuser der Grund, einen Antrag auf Leasing abzulehnen. Wurde ein Leasingvertrag abgeschlossen, wird dieser ebenfalls in den Schufa-Daten gespeichert.

Mittlerweile haben sich aber verschiedene Unternehmen auch darauf spezialisiert, das Leasing ohne die Abfrage der Schufa anzubieten. Dies kann auch von Menschen genutzt werden, die das Leasing ohne das Wissen ihrer Hausbank abschließen wollen, die hiervon ja anhand der Schufa-Meldungen erfahren würde. Ein Leasingvertrag ohne Schufa-Auskunft kann sowohl für Neu- wie auch für Gebrauchtwagen abgeschlossen werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings ebenfalls ein Einkommen, meist ist es jedoch egal, ob dies aus selbstständiger oder nichtselbstständiger Beschäftigung erzielt wird. Je nach Anbieter muss dieses Einkommen auch eine gewisse Höhe haben (Bsp. 1.200 Euro pro Monat). Somit wird die maximal zu finanzierende Leasingrate maßgeblich vom Einkommen bestimmt. Zudem muss eine deutsche Bankverbindung nachgewiesen werden, von der die Raten abgebucht werden können.

Weiterhin ist zu beachten, dass das Leasing ohne Schufa auch abgelehnt werden kann, etwa wenn die Eidesstattliche Versicherung abgegeben wurde oder sich der Kunde in einem laufenden Insolvenzverfahren befindet.

Zudem ist bei Leasingverträgen ohne Schufa-Abfrage immer auch eine Anzahlung fällig, die der Leasingnehmer in einer Summe bei Abschluss des Vertrages zu bezahlen hat. Ohne diese Anzahlung ist der Vertragsabschluss nicht möglich. Je nach Leasinggeber sind so zwischen 10-25% des Fahrzeugwertes fällig. Leasingverträge an Privatpersonen sind generell mit einer höheren Anzahlung ausgestattet. Dies variiert jedoch je nach Anbieter. Je höher natürlich diese Anzahlung ausfällt, desto geringer sind auch die Leasingraten.

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