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Leasing-Sonderzahlung
Im Leasingbereich gibt es verschiedene Modelle, die sich nach Art des Leasinggutes und auch nach der Art der Vertragsgestaltung unterscheiden. Meistens ist das Leasing, sei es im privaten Bereich als Fahrzeug-Leasing oder alternativ auch im Bereich von Unternehmen und Gewerbetreibenden als Leasing von Fahrzeugen und Maschinen, in drei Stufen aufgebaut.



Zunächst ist es bei fast allen Leasing-Varianten so, dass der Leasingnehmer eine Leasing-Sonderzahlung zu leisten hat. Diese stellt praktisch eine Vorauszahlung auf die späteren Leasingraten dar und bewirkt, dass die Leasingraten von der Höhe her auf einem recht niedrigen Niveau angesiedelt sind. Die zweite Stufe stellen somit die Leasingraten dar. Auf der dritten Stufe findet man nach Abschluss der Leasingdauer letztendlich oftmals den Kauf des Leasinggutes, wenn zwischen dem Leasinggeber und dem Leasingnehmer ein optionales Kaufrecht vereinbart worden ist. Gerade bei der Kfz-Finanzierung in Form von Kfz-Leasing wird bei Privatkunden übrigens kaum von Seiten des Leasinggebers auf die Leasing-Sonderzahlung verzichtet. Für manche Privatpersonen stellt diese Sonderzahlung sogar ein echtes Problem dar. Warum ist das so? Meistens entscheidet man sich als Privatperson nur aus einem Grund für das Leasing als Alternative zur Finanzierung eines Autokaufs über einen Kredit, nämlich aufgrund der niedrigen monatlichen Belastung in Form der Leasingraten. Diese Raten sind in der Regel deutlich geringer, als wenn man sich für einen Kredit seitens der Bank entscheiden würde. Diese niedrigen Leasingraten lassen sich auf der anderen Seite aber nur dadurch realisieren, dass man zuvor eine Leasing-Sonderzahlung von meistens mehreren tausend Euro leisten muss. Und nicht wenige potentielle Leasingnehmer haben nicht mal „so eben“ einige tausend Euro zur Verfügung.

Anders sieht es natürlich aus, wenn man gleichzeitig ein altes Fahrzeug verkaufen kann, denn dann kann die dafür erhaltene Summe natürlich als Leasing-Sonderzahlung genutzt werden. Die Höhe der in der Regel zu leistenden Leasing-Sonderzahlung beträgt in der Praxis in den meisten Fällen zwischen 10 und 20 Prozent auf Basis des Fahrzeugwertes. Soll also ein Auto mit einem Wert von beispielsweise 30.000 Euro geleast werden, wird eine Sonderzahlung in Höhe von 3.000 bis zu 6.000 Euro fällig. Gewerbliche Leasingnehmer haben übrigens die Möglichkeit, die Leasing-Sonderzahlung genau wie die späteren Leasing-Raten als Betriebsausgaben anzusetzen und somit den zu versteuernden Gewinn zu reduzieren.

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