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Maklerprovision beim Kauf von Immobilien berechnen und sparen
Auch wegen der geringen Zinsbelastung, die man derzeit bei einem Immobilienkredit einkalkulieren muss, entscheiden sich die Bürger hierzulande vermehrt zum Kauf einer Immobilie. Das eigene Heim wird in dem Zusammenhang nicht nur mit mehr Wohnqualität verbunden, sondern immer öfter auch von Experten als ideale und krisensichere Altersvorsorge empfohlen. Darüber hinaus können Immobilien natürlich auch als Geldanlage genutzt werden, indem die Objekte vermietet oder mit Gewinn wieder verkauft werden. In den meisten Fällen wird die eigene Immobilie jedoch im privaten Bereich ausschließlich zur Selbstnutzung gekauft, also zum darin wohnen.



Neben dem Kaufpreis gibt es noch diverse weitere Kosten, die beim Erwerb der Immobilie und auch bei der Finanzierung beachtet werden müssen. Diese weiteren Kosten werden auch unter dem Begriff der Kaufnebenkosten zusammengefasst und können sich auf bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten belaufen. Neben der Grunderwerbssteuer oder den Notarkosten kann auch eine Maklerprovision zu diesen Nebenkosten gehören. Die Maklerprovision fällt immer dann an, wenn der Kauf des Objektes über einen Makler abgewickelt worden ist. In Deutschland ist es bezüglich der dann fälligen Provision für den Makler meistens so geregelt, dass diese ausschließlich vom Käufer zu zahlen ist. Leider gibt es heutzutage nur noch einen relativ kleinen Anteil an zu verkaufenden Immobilien, die nicht über einen Makler vermittelt werden. Die Chancen sind demnach immer geringer, dass ein Käufer eine Immobilie ohne Vermittlung durch einen Makler kaufen kann und dadurch die Maklerprovision einsparen kann. Dennoch gibt es solche Verkäufe ohne Makler natürlich, nur ist die Suche eben etwas zeitaufwendiger.

Lohnenswert ist es auf jeden Fall, nach einem privaten Verkäufer zu suchen, der die Immobilie ohne das Einschalten eines Maklers verkauft. Das wird deutlich, wenn man sich einmal bewusst macht, wie hoch die Maklerprovision eigentlich ist. Oftmals ist die Provision im Bereich der angesprochenen Kaufnebenkosten sogar der größte Einzelposten. In der Regel berechnet ein Makler hierzulande auf Basis des Kaufpreises eine übliche Provision in der Höhe zwischen drei und sechs Prozent. Wenn man nun den Mittelwert zur Berechnung nimmt, also zum Beispiel 4,5 Prozent, dann würde die Maklerprovision bei einem angenommenen Kaufpreis von 150.000 Euro stolze 6.750 Euro betragen. Das Ärgerliche für den Käufer ist in dem Zusammenhang oft, dass er für diesen Betrag eine eigentlich nicht gewünschte Leistung erhält, denn schließlich hat der Verkäufer den Makler beauftragt, während die Käufer oftmals auch gerne auf „eigene Faust“ suchen würden. Mitunter lässt sich noch etwas an der Höhe der Provision verhandeln, aber mit einigen Tausend Euro muss auf jeden Fall meistens gerechnet werden.

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