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Mit Call-und-Put Optionen gute Gewinne erzielen
Viele Anleger sind sehr unzufrieden, wenn sie sich derzeit anschauen, welche Erträge sie bei sehr sicheren Anlageformen nur noch erzielen kann. Im Tagesgeldbereich sind die besten Zinssätze mittlerweile bei unter 1,8 Prozent angekommen, während man sein Geld auf dem Festgeldkonto schon mindestens drei Jahre anlegen muss, um einen Zinssatz von mehr als 2,5 Prozent zu erhalten. Diese Tatsache ist sicherlich unter anderem ein Grund dafür, dass es immer mehr - bisher sicherheitsbewusste - Anleger gibt, die bei Aussicht auf eine höhere Rendite zu risikoreicheren Investments übergehen.



Manche Anleger beginnen sogar mit dem Spekulieren, um auf diese Weise möglichst schnell Gewinne zu erzielen. Wenn es um spekulative Anlageformen geht, dann fällt in diesem Zusammenhang meistens der Begriff Derivate. Derivate sind abgeleitete Finanzprodukte, die keinen eigenen Wert haben, sondern den Wert im Prinzip aus einem anderen Finanzprodukt beziehen, wie zum Beispiel aus einer Aktie oder einem Rohstoff. Zu den Derivaten gehören in erster Linie verschiedene Zertifikate, Futures, Optionsscheine und Optionen. Besonders beliebt sind hier die Optionen, da sie relativ leicht verständlich sind. Seit einigen Jahren gibt es nicht nur die klassischen Optionen, sondern mit den binären Optionen hat sich ein neuer Trend gebildet, dem immer mehr spekulativ eingestellte Anleger folgen. Unabhängig davon, ob man sich für eine klassische Option oder eine binäre Option entscheidet, gibt es stets die Möglichkeit, nicht nur auf steigende Kurse, sondern ebenso auf fallende Kurse des Basiswertes zu spekulieren. In der Praxis wird nämlich zwischen den sogenannten Call- und den Put-Optionen unterschieden.

Die Call-Option wird von allen Kunden gewählt, die damit rechnen, dass die Kurse des gewählten Basiswertes ansteigen werden. Mit dieser Call-Option erhält der Inhaber das Recht, eine bestimmte Anzahl dieses Basiswertes bis zum Zeitpunkt X zu einem festgeschriebenen Kurs zu erwerben. Die Wertentwicklung der Call-Option ist davon abhängig, wie sich der Kurs des Basiswertes entwickelt. Steigt dieser an, so vergrößert sich auch der Wert der Option. Allerdings ist es durch den sogenannten Hebel bedingt, dass der Wert der Option überproportional zur Kursveränderung ansteigt. Wer als Anleger eher pessimistisch eingestellt ist und daher von fallenden Kursen ausgeht, der kann sich alternativ zur Call-Option auch für eine Put-Option entscheiden. Bei der Put-Option wird auf fallende Kurse spekuliert, da der Inhaber der Option das Recht hat, den Basiswert zu einem festen Kurs zu verkaufen. Somit würde der Kunde natürlich davon profitieren, dass die Kurse fallen. Denn dann könnte er die Aktien später zu einem niedrigeren Kurs einkaufen, als er sie zuvor über den Optionsschein verkauft hat.

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