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Mit dem Finanzamt möglichst erfolgreich umgehen
"Nur zwei Dinge im Leben sind Gewiss: Der Tod und die Steuer!" Wie schon diese alte Volksweisheit sagt, ist die Steuer an sich eine der wichtigsten Errungenschaften einer funktionierenden Gesellschaft. Viele Dinge, die dem Allgemeinwohl zu Gute kommen, sind nur durch eine Steuer bezahlbar, sei es nun, dass für eine funktionierende Infrastruktur gesorgt werden muss oder dass sozial benachteiligte Menschen finanziell unterstützt werden. In unserer modernen Gesellschaft übernehmen die Finanzämter dabei den Job des Steuereintreibens. Dabei ist es heute nur noch in den wenigsten Fällen notwendig, den Steuerzahler persönlich aufzusuchen - in der Regel funktioniert das Einreichen und die Abrechnung der Steuer nach vollkommen bürokratisierten Prozessen und auf rein formellem Wege.



Wer es jedoch versteht, seine Steuererklärung richtig zu gestalten, der hat oft viele Vorteile gegenüber demjenigen, der das Einreichen der Steuererklärung einfach nur als lästige Pflicht ansieht. Warum das so ist, wird klar, wenn man sich vor Augen hält, dass bei aller Technik, die auch in den Finanzämtern eingesetzt wird, es nach wie vor in den Aufgabenbereich von Menschen fällt, die Steuererklärungen zu überprüfen und entsprechende Steuerbescheide zu erstellen.

Einer der ersten Schritte, den ein Steuerzahler daher gehen sollte, ist der, sich einen Steuerberater zu nehmen, bzw. sich einem Lohnsteuerhilfeverein anzuschließen. Auch normale Angestellte, die oft glauben sie könnten sowieso nichts von der Steuer absetzen, haben nämlich sehr oft erhebliche Möglichkeiten durch steuerliche Anrechnung Gelder einzusparen. Wer die Verantwortung für seine Steuererklärung gleich ganz abgeben möchte, kann dem Steuerberater auch die komplette Bearbeitung anvertrauen. Besonders viel Sinn macht das für Selbständige und Freiberufler, da diese in der Regel eine sehr viel kompliziertere Steuererklärung haben, als es bei einem Angestellten der Fall ist - dies gilt umso mehr, wenn ein Unternehmer dazu verpflichtet wird, seine Steuer nicht in der Einnahme-/Überschuss-Variante zu erstellen, sondern seine Gewinne zu bilanzieren.

Da es sich bei den Finanzbeamten, wie gesagt, auch nur um Menschen handelt, ist es immer gut, seine Steuererklärung sauber, ordentlich und vor allem vollständig einzureichen. Je weniger Arbeit ein Finanzbeamter mit einer Steuererklärung hat, desto gewillter wird er unter Umständen auch sein, kleine Fehler zu verzeihen oder die eine oder andere Betriebsausgabe anzuerkennen, die vielleicht normalerweise als grenzwertig gesehen werden kann. Natürlich muss dabei alles im Rahmen der geltenden Steuergesetzgebungen bleiben - das steht vollkommen außer Frage - wir reden hier nur von Grenzfällen.

Was wohl kein Mensch leider kann - auch ein Finanzbeamter nicht - ist die Tatsache, verschaukelt zu werden. Wenn man z.B. als Selbstständiger das fünfte Jahr in Folge einen dicken Verlust einfährt, dann wird das Finanzamt, mit Recht, eines Tages die Frage stellen, wovon man den bitte lebt und wird ggf. eine Ausübung der Tätigkeit aus Spaß unterstellen und eine Steuerlast festlegen. Wer das verhindern will, sollte sich einfach nur merken, dass er mit den Finanzbehören in jedem Fall fair und ehrlich umgehen sollte, denn "wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus". Und wer einen Finanzbeamten erst einmal gegen sich aufgebracht hat, der kann sich sicher sein, dass dieser etwas finden wird, das nicht korrekt ausgefüllt oder gebucht wurde.

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