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Mit der Kreditkarte Geld abheben kann in Europa teurer sein als mit EC-Karte
Mit einer Kreditkarte aber auch mit einer ec-Karte kann der Karteninhaber außerhalb von Banköffnungszeiten Geld an Automaten abheben. Dabei gibt es jedoch wesentliche Unterschiede bei den Nutzungsmöglichkeiten und auch bei den daraus resultierenden Preisen. Während die ec-Karte primär in europäischen Ländern zum Abheben von Geld an Automaten eingesetzt werden kann, bietet die Kreditkarte einen weltweiten Bargeldservice an. Neben den Automaten können auch die Bankschalter oder die Wechselstuben genutzt werden. Geschichtlich betrachtet dienten Kreditkarten zunächst nur zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen. Der Bargeldservice wurde als zusätzliche Funktion der Karte erst später eingeführt und mit extra Gebühren versehen. Diese liegen in der Regel höher als bei Bargeldabhebungen mit der ec-/Maestro-Karte.



Vorteil ec/Maestro-Karte

Die ec-/Maestro-Karten können vorwiegend in Europa an Geldautomaten mit dem entsprechenden Maestro-Zeichen genutzt werden. Weisen die Karten darüber hinaus noch das Cirrus-Zeichen auf, können sie auch weltweit eingesetzt werden. Dieses Zeichen muss dann jedoch ebenfalls am Geldautomaten zu sehen sein. Im Rahmen der jeweiligen Bankengruppe können die ec-Karten gebührenfrei genutzt werden. Das bedeutet, dass auch im Ausland keine Gebühr berechnet wird. Bei welchen Banken im Ausland diese Gebührenregelung gilt, sollte jeweils vor der Reise bei der Bank erfragt werden. Einen solchen länderübergreifenden kostenlosen Bargeldservice über Partnerbanken bietet beispielsweise die Deutsche Bank, die Citibank oder die Hypo-Vereinsbank an. Werden Geldautomaten anderer Banken genutzt, können Extra-Gebühren anfallen. Diese liegen meist zwischen 2,50 und 5,00 Euro, sind aber feste und betragsunabhängige Gebühren.

Kreditkarte weltweit

Die weltweit akzeptierte Kreditkarte kann ebenfalls bei einigen Bankengruppen generell kostenlos genutzt werden. An bankfremden Automaten gilt dann jedoch meist eine sehr hohe Gebühr. Diese berechnet sich prozentual auf den abgehobenen Betrag - meist zwischen 2 und 3 Prozent. Allerdings ist in der Regel eine Mindestgebühr zu zahlen. Diese liegt bei den meisten Kartenanbietern oder kartenausgebenden Banken zwischen 5 und 10 Euro. Auch für Abhebungen an Bankschaltern wird eine Gebühr erhoben. Wird die Kreditkarte außerhalb der Euro-Währungszone genutzt, kommt noch ein Auslandseinsatzentgelt von 1 bis 2 Prozent hinzu. Andere Gebühren gelten für Prepaid Kreditkarten, also Karten, die auf Guthabensbasis geführt werden. Je nach Anbieter können Abhebungen im Ausland kostenlos sein, während Barverfügungen in Deutschland gebührenpflichtig sind.

Limits beachten

Für den Bargeldservice mit der ec- oder der Kreditkarte gelten verschiedene Limits. Bei Kreditkarten können diese pro Tag, pro Woche und pro Monat gelten. Im Ausland gilt jeweils der Gegenwert des Limits in der Landeswährung. Mit ec-/Maestro-Karten können höhere Beträge an Geldautomaten abgehoben werden - teilweise bis zu 1.000 Euro am Tag.

Fazit: Kreditkarten bieten einen weltweiten Bargeldservice, allerdings mit deutlich höheren und betragsabhängigen Gebühren. Mehrere Verfügungen während eines Urlaubs können damit schnell teuer werden. Außerdem ist der Bargeld-Verfügungsrahmen auf Tages- oder Wochenhöchstbeträge limitiert. Demgegenüber sind ec- und Maestro-Karten preiswerter und teilweise sogar kostenlos einsetzbar, wenn im Ausland die Geldautomaten der jeweiligen Partnerbanken zum Abheben genutzt werden.

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