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Mit der Photovoltaikanlage erfolgreich in Solarstrom investieren
Neben den klassischen Geldanlagen, wie zum Beispiel Sparbuch, Aktien oder Rentenpapiere, gibt es noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, wie Anleger ihr Kapital investieren können. Dabei muss es sich keineswegs immer um klassische Bankprodukte oder Geldanlagen im herkömmlichen Sinne handeln. So können Verbraucher zum Beispiel auch den Betrieb einer Photovoltaikanlage als Geldanlage betrachten, denn wer erfolgreich in die Produktion von Solarstrom investiert, der kann einen durchaus guten Ertrag erzielen. Wie bei vielen anderen Anlagen auch, so kann man das Investment in den Solarstrom in zwei Gruppen einteilen, nämlich in ein direktes und in ein indirektes Investment.



Mit einem indirekten Investment ist in diesem Fall gemeint, dass der Anleger zum Beispiel Aktien von Solarunternehmen kauft oder in sogenannte Solarfonds investiert. Wer hingegen deutlich direkter in den Solarstrom investieren möchte, der kann dies tun, indem er sich eine Photovoltaikanlage kauft und dadurch selbst zum Stromerzeuger wird. Was beim Investment in eine Photovoltaikanlage allerdings für eine Geldanlage sehr ungewöhnlich ist, ist die Tatsache, dass zunächst Geld investiert werden muss. Es dauert in der Regel mindestens sechs bis sieben Jahre, bis letztendlich durch den Betrieb der Anlage ein Gewinn erwirtschaftet werden kann. Das liegt daran, dass zunächst die Ausgaben in Form der Anlage auf dem Programm stehen. Bei einer durchschnittlich großen Anlage bzw. Fläche für die Solarmodule können heute Anschaffungskosten von etwa 8.000 bis 10.000 Euro kalkuliert werden.

Hinzu kommen dann noch die laufenden Kosten, zum Beispiel für die Wartung der Anlage und für eine Photovoltaikversicherung, die auf jeden Fall zu empfehlen ist. Den Kosten stehen selbstverständlich auch Erträge gegenüber, denn sonst wäre die Photovoltaikanlage keine lohnenswerte Investition. Sehr positiv ist, dass die Erträge über einen Zeitraum von zunächst 20 Jahren in einem hohen Maße kalkulierbar sind. Denn die Höhe der Einspeisevergütung ist auf jeden Fall über 20 Jahre hinweg unveränderbar, lediglich die Menge an produziertem Strom kann von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein. Von daher lässt sich der Ertrag nicht auf den Euro genau berechnen, jedoch dürfte er von Jahr zu Jahr kaum mehr als 10-20 Prozent abweichen. Gewinne erzielt der Anleger mit dem Betrieb der Photovoltaikanlage ab dem Zeitpunkt, ab dem sich die Anschaffungskosten amortisiert haben. Auch die bis dahin vorhandenen laufenden Kosten sollten dann „ausgeglichen“ sein.

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