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Mit einem Bausparvertrag die Zinsen für ein Baudarlehen senken
Wer nach langem Suchen endlich seine Traumimmobilie gefunden hat, in der er einziehen möchte, der muss sich mit seiner Bank auf eine Finanzierung einigen. Denn nur die wenigsten Menschen können sich die Barzahlung eines Objektes leisten.



Aber jeder, der eine Immobilie finanziert, sollte sowohl im Vorgespräch als auch bei der endgültigen Finanzierungsvereinbarung mit seiner Bank bestrebt sei, die monatlich zu zahlenden Raten so niedrig wie möglich zu halten. Das hat den Grund, dass man bei jedem gesparten Euro zusätzlich Rücklagen bilden kann für evtl. Anschaffungen oder nötige Modernisierungsmaßnahmen. Auch ist man mit niedrigen Monatsraten nicht so eingeschnürt in die finanziellen Verpflichtungen, sodass man sich vielleicht im Laufe des Monats doch noch das Eine oder Andere leisten kann.

Und während ein Darlehen einer staatlichen Kreditbank wie der Kreditanstalt für Wiederaufbau dem Kunden zwar maximal fünf zinsfreie Jahre in Aussicht stellt, dann aber auch marktübliche Zinsen nimmt, ist ein Bausparvertrag immer noch das beste Modell, um günstige Zinsen für ein Baudarlehen zu bekommen.
Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Wenn ein bereits vorhandener Bausparvertrag soweit bespart wurde, dass er in die Darlehensphase eintritt, dann kann der Immobilienkäufer sofort in den Genuss der günstigen Zinsen kommen. Er kann mit der Bank sogar vereinbaren, dass das Darlehen zusätzlich noch weiter bespart wird, in dem er die vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers oder die Wohnungsbauprämie mit einfließen lässt. Hat er sogar noch Geld über, um eine zusätzliche Sparrate zu zahlen, senkt das die monatliche Belastung aus dem Bauspardarlehen ebenfalls.

2. Die Banken bieten dem Erwerber einer Immobilie auch an, ein sogenanntes Eigenheimvorausdarlehen in Form eines Bausparvertrages für die Finanzierung abzuschließen. In diesem Fall schließt der Immobilienkäufer über die Bank einen neuen Bausparvertrag ab. Die Bank streckt ihm das Geld für die Ansparphase vor, d.h. sie füllt den Bausparvertrag in voller Höhe der Bausparsumme auf. Der Erwerber hat bei diesem Modell den Vorteil, dass er sofort auf das Geld zugreifen kann und für den Vertrag von Beginn an die vertraglich vereinbarten Zinsen für das Bauspardarlehen auch in der Sparphase erhält. So hat er während der Laufzeit des Vertrages eine gewisse Planungssicherheit über die Höhe der monatlichen Belastung. Nachteilig wirkt sich unter Umstäden bei diesem Modell aus, dass die Sparphase am Kreditnehmer nicht vorbei geht. Er muss den Bausparvertrag in Höhe der Bausparsumme sowohl in der Anspar- als auch in der Darlehensphase voll besparen. Das kann ähnlich wie beim ersten beschriebenen Modell durch vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers oder der Wohnungsbauprämie geschehen. Diese ist allerdings an das zu versteuernde Einkommen gekoppelt, sodass sie nicht jeder erhält. Eigene Sparleistungen sollten auf jeden Fall erbracht werden, damit die Tilgung des Bausparvertrages sich nicht endlos in die Länge zieht.

Letztendlich bieten beide Varianten aber die Möglichkeit, durch einen Bausparvertrag die Zinsen für ein Baudarlehen niedrig zu halten.

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