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Mit einem Festgeld Rechner die besten Zinsen finden
Festgeld gehört zu den Termineinlagen. Hierbei wird das Geld für einen bestimmten Zeitraum von in der Regel 30 Tagen bis zu maximal 72 Monaten angelegt. Auf einem Festgeldkonto werden häufig frei werdende Gelder oder Versicherungsbeträge kurzfristig geparkt oder aber Geld für eine größere Anschaffung wie zum Beispiel für ein neues Auto angespart.



Wie aber findet man die besten Konditionen? Die Zinssätze wechseln so oft, dass der Laie kaum noch durchblickt. Eine Hilfe sind Festgeldrechner aus dem Internet.

Hier kann man je nach Wunsch die Höhe des Anlagebetrags, die Zeitdauer oder den gewünschten Zinssatz vorgeben und sich dann den günstigsten Tarif anzeigen lassen. Manche Festgeldrechner berücksichtigen sogar den individuellen Steuersatz und können so bei der Errechnung des Zinsertrags den Wert vor und nach Steuern angeben.

Die Festgeldrechner benutzen bei der Kalkulation die Angaben der verschiedenen Kreditinstitute bezüglich ihrer Konditionen bei Festgeld. Diese sind im Internet tagesaktuell hinterlegt und damit für jeden zugänglich. Die höchsten Zinsen für Festgeld zahlen oft Direktbanken. Deshalb finden sie sich oft ganz oben in der Ergebnisliste des Festgeldrechners. Sie müssen kein teures Filialnetz unterhalten und können dem Kunden so günstige Konditionen anbieten. Dennoch sollte man auch bei einem Angebot einer Direktbank nicht vorschnell zugreifen, sondern vorher mit einem Festgeldrechner den genauen Zinsertrag kalkulieren. Die Zinssätze der einzelnen Kreditinstitute schwanken manchmal nämlich um mehr als ein Prozent. Daher lohnt es sich, im richtigen Moment bei der richtigen Bank sein Festgeld anzulegen. Bei 10.000 Euro Anlagebetrag können das im Jahr gut 100 Euro mehr Zinsen sein.

Doch auch der beste Anbieter von Festgeld ist nicht immer der beste. Festgeld ist zwar keinen Kursschwankungen ausgesetzt und birgt damit auch so gut wie kein Risiko. Dennoch sind die Zinssätze bei kurzen Anlagezeiträumen manchmal bei Tagesgeld höher. Vergleichen sollte man daher das Ergebnis des Festgeldrechners eventuell auch mit dem Zinsertrag anderer Anlageformen.

Bei Festgeldanlagen von mehreren Jahren hingegen steigt das Risiko, dass der Anleger vor Ablauf der Laufzeit an sein Geld möchte. Das kann teuer werden. Bei einer vorzeitigen Kündigung muss der Kunde seine Bank eventuell für entgangene Zinsen entschädigen. Anders als beim Termingeld kann der Anleger bei Festgeld während des Anlagezeitraums nicht an sein Geld. Um dieses Risiko zu minimieren, bieten Banken zunehmend Festgeldanlagen mit steigenden Zinssätzen an. Der Kunde profitiert, wenn er das Geld möglichst lange liegen lässt. Es empfiehlt sich, auch solche Angebot bei längerfristigen Festgeldanlagen mit zu berücksichtigen.

Spezielle Konditionen und Kündigungszeiträume werden von Festgeldrechnern übrigens so gut wie nicht berücksichtigt. Und noch etwas: Festgeldrechner listen oft auch preiswerte, außereuropäische Banken. Aber Achtung: Nur, wenn diese an den europäischen Einlagensicherungsfonds angeschlossen sind, haften sie für das Geld ihrer Anleger in einer Höhe von bis zu 20.000 Euro. Festgeldrechner sind eine wertvolle Hilfe, allein auf sie verlassen sollte man sich aber nicht.

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