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Mit einer Stop-Loss Order einen eventuellen Verlust durch Aktien begrenzen
Da sich mit dem Aktienhandel nach wie vor hohe Gewinne erzielen lassen, ist der An- und Verkauf von Aktien auch weiterhin bei der privaten Vermögensverwaltung äußerst beliebt. Allerdings erfordert die Instabilität des internationalen Finanzmarktes vom Anleger ein höheres Maß an Know How und Einsatz als noch vor einigen Jahren. Diese Entwicklung führt etwa dazu, dass sich professionelle Börsenhändler und private Anleger sowohl in Bezug auf deren Anlagestrategien als auch deren Aufträge immer weiter annähern. Ein Beispiel für eine solche Entwicklung ist etwa die Stop-Loss Order, die bei Anlageprofis schon immer stark frequentiert war, sich in letzter Zeit aber auch vermehrt im privaten Bereich durchsetzt. Die Anleger nutzen eine solche Stop-Loss Order um einen eventuellen Verlust durch die Kurssenkung einer Aktie zu begrenzen.



Erteilt wird diese Order wie ein gewöhnlicher Wertpapierauftrag. Der Anleger definiert hierbei einen Kurs unterhalb der aktuellen Börsennotierung der Aktie bei dem die Aktie verkauft werden soll. Fällt nun der Kurs, wird die Aktie durch die Stop-Loss Order bei Erreichen des konkreten Kurs abgestoßen. Die möglichen Verluste werden auf die Weise begrenzt und eventuell erzielte Gewinne abgesichert.

Allerdings ist die Stop-Loss Order stets auch ein zweischneidiges Schwert

So ist es etwa immer auch denkbar, dass die Kursverluste nur kurzfristiger Natur sind und der Kurs nach Auslösung der Stop-Loss Order erneut steigt. Der Verkauf der Aktien durch die Stop-Loss Order wird in diesem Fall eher die Verluste verstärken als begrenzen. Andererseits kann eine Stop-Loss Ordner aber auch zu niedrig gesetzt werden, was im schlimmsten Fall hohe Verluste durch einen Kurseinbruch der Aktie zur Folge haben kann. Daher sollte eine Stop-Loss Ordner zum einen stets nur nach reiflicher Überlegung gesetzt werden. Zum anderen sollte auch der Stop-Kurs mit Bedacht und Sachverstand gewählt werden, wobei es hier aber keine feste Faustformel geben kann. In der Regel wird der Stop-Kurs mit einem Wert von zehn Prozent unter dem aktuellen Börsenkurs angesetzt. Allerdings muss auch hier Rücksicht auf die konkrete Aktie und ihr Kursverhalten genommen werden. Insbesondere bei den Aktien des TecDax - die für ihre Schwankungsfreudigkeit bekannt sind - sollte der Stop-Kurs genau überlegt werden. Vor allem private Anleger - die hohe Verluste fürchten - neigen hier zu übertriebener Vorsicht und setzen den Stop-Kurs nicht selten auf die selbe Höhe wie den Anschaffungspreis der Aktie. Dieses vorsichtige Verhalten verhindert zwar Verluste, führt aber zumeist nur zu Gewinnen die dem Potential der Aktie nicht entsprechen. Die Bestimmung des Stop-Kurses sowie die Setzung der Stop-Loss Order also zumeist von dem jeweiligen Anlegertyp des Aktienkäufers ab.

Wichtig ist darüber hinaus auch stets die Aktualisierung und Anpassung der Stop-Loss Order an die Enticklung der Aktie. Dies ist insbesondere dann nötig, wenn der Wert der Aktie im Rahmen einer Kurssteigerung gestiegen ist. Durch diese Anpassung werden die erzielten Gewinne gesichert.

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