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Mit Rohstoff Aktien am Wachstum der Tigerstaaten profitieren
Die Investments der Anleger waren immer heftigen Schwankungen unterzogen, besonders die Aktien-Anlagen. Nachdem es nun im Herbst 2007 auch die Rohstoff Aktien hart getroffen hatte, ausgelöst durch die Immobilienkrise, gibt es genügend Gründe zu hoffen. Denn die starken Kursverluste waren nicht durch eine rückwärtige Nachfrage nach Rohstoffen bedingt, sondern dadurch, dass viele Hedgefonds, die in Rohstoffe investiert hatten, aufgrund der Hypothekenkrise ihr Engagement aus den Rohstoffen zurücknehmen mussten.



Es ist für die Zukunft davon auszugehen, das die Turbulenzen Ende 2007 keine dauerhaften Auswirkungen auf die Rohstofftitel haben werden, denn es ist nicht mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur zu rechnen, noch wird es einen Rückgang der Nachfrage nach Rohstoffen bei den führenden Tigerstaaten China und Indien geben.

Gerade China ist aktuell einer der attraktivsten Märkte, das Land hat sich in den letzten Jahren wirtschaftlich überdurchschnittlich gut entwickelt und stellt mittlerweile einen der größten Märkte der Welt dar. Chinas Wirtschaft hat sich zwar noch nicht so entwickelt, dass man es als Industrienation ansehen kann, aber zur "3. Welt" gehört es definitiv nicht mehr, sondern wird zu den so genannten "Tigerstaaten" gezählt, also jenen die quasi "auf dem Sprung" zur Industrienation sind.

Warum sind aber Anlagen in Rohstoff Aktien so attraktiv?

Hierfür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Eine Hauptrolle spielen hierbei die schon erwähnten Tigerstaaten, vornehmlich China, Indien und Brasilien. Deren Wirtschaft sich in den letzten Jahren geradezu explosionsartig entwickelt hat. Durch die plötzliche und sehr intensive Industrialisierung kommt es zu einem enormen Nachfrageanstieg nach Rohstoffen, vornehmlich Erdöl und Eisenerz. Und kein Rohstoff steht unbegrenzt zur Verfügung, einige wie z. Bsp. Indium und Gallium sind jetzt schon extrem knapp, bei diesen übersteigt die Nachfrage die Abbaumenge um ein Vielfaches.

Chinas Wirtschaft wäscht seit 1980 durchschnittlich um ca. 10% pro Jahr! China hatte im Jahr 2005 einen Anteil von 37% am weltweiten Kohleverbrauch, 31% bei Stahl und 22% bei Kupfer. Die Tendenz hierfür ist eindeutig steigend. Produzierte China 1990 noch 66.349 Tonnen Stahl, so waren es im Jahr 2000 schon 127.236 Tonnen, also doppelt so viel wie vor 10 Jahren. In den folgenden 7 Jahren kam es nochmals zu einer Vervierfachung der Stahlproduktion auf 489.241 Tonnen Stahl im Jahr 2007. Hieran ist sehr gut der exponentiell wachsende Bedarf an Eisenerz für die Stahlproduktion zu erkennen.

Diese steigende Nachfrage und das immer knapper werdende Angebot wirken sich am Markt durch stark steigende Preise aus. Und steigende Preise führen zu höheren Gewinnen der am Rohstoffhandel beteiligten Unternehmen und somit zu eben steigenden Aktienkursen und Dividenden dieser Unternehmen.

Somit werden wohl die Anleger in den nächsten Jahren zu den Gewinnern gehören, welche sich darauf verstehen, ihr Investmentportfolie mit den mehr als attraktiven Rohstoff Aktien zu "veredeln".

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