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Mit Wasser Fonds in das kühle Nass investieren
Anleger, die ihr Geld in Aktien anlegen wollen, setzen immer häufiger nicht mehr auf die Blue Chips der großen Aktienindizes, sondern immer häufiger auf Trendthemen. Dies sind beispielsweise Investments in Erdöl, in das Gesundheitssystem oder die Forschung. Diese Themen prägen heute ganz entscheidend das Wirtschaftswachstum und bieten somit die Möglichkeit, hohe Erträge zu erwirtschaften.



Einer der begehrtesten Rohstoffe wird in der Zukunft wird neben Öl und Gas auch das Wasser sein. Der Grund hierfür ist, dass Wasser, insbesondere Süßwasser, ein knapper Rohstoff ist, der auf der Erde nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Weiterhin benötigen durch das immense Bevölkerungswachstum immer mehr Menschen sauberes Trinkwasser. Derzeit leben auf der Erde etwa 1,1 Milliarden Menschen, die noch immer keinen Zugang hierzu haben, bis ins Jahr 2035 gehen Experten sogar davon aus, dass etwa drei Milliarden Menschen betroffen sein werden. Durch unsauberes Trinkwasser und Krankheiten, die hierdurch übertragen werden, sterben pro Jahr etwa drei Millionen Kinder.

Neben der Trinkwasserversorgung wird der Rohstoff Wasser aber auch in der Industrie benötigt. Vor allem in den expandierenden Weltwirtschaften China und Indien wird immer mehr Wasser nachgefragt. So benötigt allein eine Fabrik, in der Mikrochips hergestellt werden, etwa 400.000 Liter Wasser pro Stunde. Doch auch die Industriestaaten in Europa und Amerika haben Probleme mit dem Wasser, insbesondere mit der Infrastruktur, die teilweise stark überaltert ist. So stammen noch heute einige Wasserleitungen in den USA aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts und sind somit aus Holz gebaut. In England hingegen stammen einige Leitungen noch aus der viktorianischen Zeit. Durch diese veralteten Systeme gehen pro Jahr Unmengen Wasser verloren, die besser und effektiver eingesetzt werden können. Um diese maroden Leitungen modernisieren zu können, werden in den nächsten Jahren allein in Amerika gut 1000 Milliarden US-Dollar benötigt. Um die Grundversorgung der gesamten Erde zu gewährleisten, müssen laut Berechnungen der Weltbank in jedem Jahr ca. 60-80 Milliarden US-Dollar investiert werden.

Wasser ist somit aufgrund dieser zahlreichen Gründe ein sehr gefragtes Investment. Durch eine Investition in Unternehmen, die sich mit dem Thema Wasser beschäftigen, können Anleger hohe Renditen erzielen. So kann das Investment zum einen in Wasserversorger, aber auch in Zuliefererbetriebe oder Wasseraufbereiter investiert werden. Um das jeweils beste Unternehmen aus der Vielzahl der Möglichkeiten herauszufiltern, sollten Anleger Analysen des Wertes durchführen. In jedem Fall sollte aber das Risiko, welches ein derartiges Investment bringt, nicht vernachlässigt werden, denn Einzelaktien unterliegen zum Teil hohen Schwankungen. Ein Stopp-loss-Kurs ist nach dem Kauf also notwendig.

Die Alternative zu einem Investment in einzelne Wasseraktien ist die Wahl eines Wasserfonds oder eines Wasserzertifikats. Beide Produkte investieren ebenfalls in Unternehmen der Wasserbranche. Durch eine Streuung der Unternehmen ist die Volatilität jedoch nicht mehr so hoch. Einige der Zertifikate bieten zudem eine Sicherheit zum Ende der Laufzeit, so dass auch eher sicherheitsorientierte Anleger für ein solches Investment in Frage kommen.

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