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Möglichkeiten Auto Steuer zu sparen
Kfz-Steuern sparen ist auf verschiedene Art und Weise möglich: Man kann sein Fahrzeug mit geeigneter Technik nachrüsten, umrüsten, umschlüsseln - man kann umziehen oder aber sein nicht mehr ganz modernes Auto verkaufen. Letztere, nicht ganz so ernst gemeinten - aber immerhin denkbaren - Varianten, sollen im folgenden keine Rolle spielen. Hier werden die wichtigsten Mittel und Methoden betrachtet, deren Anwendung bereits vielen Bürgern eine Steuerentlastung gebracht hat.



Nach- und Umrüstung

Beide Begriffe sind nicht immer eindeutig abgegrenzt und werden oft im Austausch miteinander verwendet, obwohl eine Nachrüstung bedeutet, etwas vorhandenes zu ergänzen oder zu erweitern, während mit einer Umrüstung das bisherige gegen etwas anderes ausgetauscht wird. Unübersichtlich ist zur Zeit die Problematik bei Dieselfahrzeugen. Neben der Nachrüstung mit einem Partikelfilter und die nachfolgende Einstufung in eine der drei Partikelminderungs-Stufen, hat die Nachrüstung mit einem sogenannten Upgrade- oder Austausch-Kat verbesserte Abgasgrenzwerte zur Folge. Darüberhinaus kommt auch die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen, die noch mit keinem Kat ausgerüstet waren, mit einem Oxi-Kat-System in Frage. Bei den bekannt gewordenen Problemen der Wirksamkeit einzelner Systeme oder Komponenten kann an dieser Stelle jedoch nur dazu geraten werden, erst dann aktiv zu werden, wenn verlässliche Aussagen zu den jeweiligen Systemen vorliegen. Erprobtere Möglichkeiten bieten sich dagegen bei den Otto-Motoren an. Wer ein Fahrzeug mit einem geregelten EURO 1-Kat besitzt, der kann durch Nachrüstung mit einem elektronischen Regelsystem eine Aktivierung des vorhandenen Kat - und damit die EURO 2-Norm - erreichen. Ebenso möglich ist in diesem Fall der Einbau eines Austausch-Kat. Seltener gewordene Fahrzeuge ohne Kat können mit einem solchen nachgerüstet werden, wobei damit die EURO 1-Abgasgrenzwerte erreicht werden. Kaltlaufregler-Systeme zum Nachrüsten vieler Pkw-Marken greifen nicht in die Elektronik ein und ermöglichen die EURO 2-Norm anstelle der EURO 1.

Umschlüsseln

Diese an sich sehr einfache und trotzdem effektive Methode betrifft vor allem Kfz der Baujahre 1993 bis 1996. Viele davon sind vom Hersteller in die Abgasnorm EURO 1 eingestuft, erfüllen aber die Abgaswerte der EURO 2. Eine Rückfrage beim Hersteller oder der Vertragswerkstatt führt in diesen Fällen zu einer Bescheinigung der besseren Schadstoffgrenzwerte. Mit einer solchen kann die Umschlüsselung in den Fahrzeugpapieren bei der Zulassungsstelle beantragt werden. Da die berichtigte Schlüsselnummer und die daraus abgeleitete Steuerklasse bereits rückwirkend ab dem Tag der Erstzulassung gelten, kann man vom Finanzamt eine Steuerrückerstattung fordern.

Ein letzter Tipp für Halter hubraumstarker Dieselfahrzeuge. Ab 2,8 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und einer Möglichkeit, den Kofferraum zur Ladefläche zu erweitern, kann man sein Fahrzeug als Lkw nach dem zulässigen Gesamtgewicht besteuern lassen.

Alle hier kurz dargestellten Möglichkeiten führen letztendlich zu einer jährlichen Steuerersparnis unterschiedlicher Größenordnung. Wer diese in Anspruch nehmen will, sollte jedoch eines beachten: Der zu erbringende finanzielle Aufwand zur Realisierung der jeweiligen Maßnahme, sollte immer niedriger sein, als der zu erwartende Nutzen!

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