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Möglichkeiten für monatliches Sparen
Wer sich in naher Zukunft einen Wunsch erfüllen, diesen aber nicht finanzieren möchte, sollte monatlich einen festen Betrag zurücklegen, um dieses Ziel zu erreichen. Aber auch wer kein definiertes Ziel vor Augen hat, sollte jeden Monat etwas Geld sparen, um unvorhergesehene Ausgaben bewältigen zu können. Das monatliche Sparen kann hierbei entweder mit einem festen Betrag oder aber mit unregelmäßigen Beträgen erfolgen. Der Vorteil regelmäßig fester Sparraten ist, dass diese dann per Dauerauftrag oder Lastschrifteinzug direkt dem Konto belastet werden und somit nicht mehr verfügbar sind. Dies verhindert, dass die Versuchung, das Geld auszugeben, größer ist als der Sparwunsch.



Für monatliche Geldanlagen gibt es zahlreiche verschiedene Möglichkeiten, die sich sowohl in ihrer Art als auch in der Laufzeit und dem mit der Anlage verbundenen Risiko unterscheiden.

Menschen, die ihr Geld nur sehr kurzfristig, zum Beispiel bis zum nächsten Urlaub, anlegen wollen, sollten Sparkonten oder Tagesgeldkonten nutzen. Sie sind jederzeit verfügbar (bei Sparkonten ist die Verfügbarkeit allerdings auf 2.000 Euro pro Monat begrenzt), weiterhin kann man hier regelmäßig und unregelmäßig sparen. Auch erfolgt die Verzinsung bereits ab dem ersten Euro. Tagesgeldkonten bieten jedoch eine deutlich höhere Verzinsung. Liegt der Spareckzins derzeit bei vielen Banken nicht über 1% p.a., werden für Tagesgeldkonten bis zu 4% p.a. gezahlt.

Wer monatlich einen festen Betrag sparen möchte, kann auch einen Banksparplan nutzen. Diese Sparpläne können für sehr unterschiedliche Laufzeiten (zwischen 2-25 Jahre) abgeschlossen werden, die Mindestsparrate beträgt zudem nur 25 Euro. Die Verzinsung von Banksparplänen ist meist geteilt. So wird zum einen eine Grundverzinsung gewährt, die sich am aktuellen Zinsniveau orientiert. Weiterhin erhalten die Sparer, je nach Anlagedauer, einen Bonus, der bis zu 100% aller Einzahlungen betragen kann. Somit kann bei Banksparplänen eine Rendite von 4-5% p.a. erzielt werden, und dies ganz ohne Kursschwankungen oder anderen Risiken. Auch Kosten werden hierfür nicht fällig.

Eine ebenso konservative Möglichkeit für monatliches Sparen bieten Bausparverträge. Sie können bei Banken, aber auch bei Versicherungen abgeschlossen werden. Je nach Wunsch kann der Bausparer hier selbst Einzahlungen leisten, er kann aber auch die Vermögenswirksamen Leistungen, die der Arbeitgeber bewilligt, hierin einzahlen. Die Laufzeit von Bausparverträgen beträgt sieben Jahre, die Verzinsung ist analog den Banksparplänen bei etwa 4% p.a. Der Vorteil von Bausparverträgen ist allerdings die Möglichkeit, staatliche Förderung in Form der Wohnungsbauprämie oder der Arbeitnehmersparzulage zu nutzen, wodurch sich die Rendite auf bis zu 7% p.a. erhöhen kann.

Anleger, die ihr Geld langfristig anlegen wollen, können auch einen Fondssparplan nutzen. Für diese Sparpläne können nahezu alle Fonds genutzt werden, die in Deutschland zum Vertrieb zugelassen sind. Sparpläne in Fonds können ab einem Betrag von 50 Euro abgeschlossen werden, die Rendite richtet sich nach dem gewählten Fonds. Aktienfonds zum Beispiel konnten in der Vergangenheit über Zeiträume von mehr als zehn Jahren immer zwischen 6-8% p.a. erzielen, einzelne Fonds sogar noch mehr. Allerdings sollte das Risiko, welches mit Fondsanlagen verbunden ist, nicht vernachlässigt werden. Für die Wahl des passenden Fonds kann ein Anlage- oder Bankberater helfen. Im Gegensatz zu Banksparplänen oder Bausparverträgen bieten Fonds zudem die Möglichkeit, über die Gelder jederzeit zu verfügen, und zwar ohne die Einhaltung von Kündigungsfristen.

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