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Möglichkeiten in Erdöl zu investieren
In den letzten Monaten kannte der Erdölpreis eigentlich nur eine Richtung, und zwar nach oben. Da sich der Erdölpreis in den letzten Jahren mehr als verdoppelt hat, entdecken auch immer mehr Anleger das Erdöl als Investitions- und Spekulationsobjekt. Grundsätzlich kann Erdöl sicherlich auch eine langfristige und solide Geldanlage darstellen, da die Erdölvorkommen nunmal endlich sind, und immer knapper werdende Güter normalerweise auch immer teurer werden.



Dem Anleger bieten sich inzwischen mehrere Möglichkeiten an, wie er in Erdöl investieren kann, also von steigenden Erdölpreisen profitieren kann. Mitunter sind je nach dem Anlagebereich dort sehr hohe Renditen zu erzielen. Zunächst einmal bietet sich dem Anleger die Möglichkeit, in so genannte Ölaktien zu investieren. Dies sind zumeist Unternehmen, die Erdöl fördern, und durch den Verkauf an andere Firmen ihren Gewinn erzielen. Da das Erdöl, wie schon kurz erwähnt, immer knapper wird, haben diese Firmen grundsätzlich gute Entwicklungsaussichten, falls die Erdölpreise weiter ansteigen. Firmen, die zwar nicht direkt Erdöl fördern, aber ebenso gute Gewinnaussichten habe und natürlich stark an der Entwicklung des Erdölpreises "hängen", sind die Mineralölkonzerne wie beispielsweise Shell, Aral oder BP.

Neben den Aktien, gibt es inzwischen auch Möglichkeiten, in kleinerem Rahmen indirekt in Erdöl zu investieren, und zwar durch die Anlage in Investmentfonds. Hier gibt es zum Beispiel die so genannten Brachenfonds. Diese Fonds investieren in bestimmte Aktien einer genau festgelegten Branche, zum Beispiel der Rohstoffbranche, wo natürlich auch das Erdöl einen gewichtigen Anteil einnimmt. Durch die Risikostreuung auf viele verschiedene Firmen, ist diese Anlage sogar ab einer bestimmten Anlagedauer als relativ sicher zu bezeichnen.

Weniger sicher, sondern mitunter hoch spekulativ auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite mit enorm hohen Renditemöglichkeiten ausgestattet, ist eine weitere Möglichkeit, in Erdöl zu investieren. Es handelt sich um die Derivate, also kurz gesagt Termingeschäfte. Der Anleger kann zum Beispiel Optionsscheine erwerben, die Ölaktien als Basisobjekt haben, oder sich direkt auf den internationalen Ölindex beziehen. Die Renditemöglichkeiten sind in diesem Bereich durch die überproportional steigenden Gewinne sehr hoch, allerdings sind natürlich ebenso die Verlustrisiken sehr hoch, wenn sich die Preise bzw. Kurse in die "falsche" Richtung entwickeln. Eine noch spekulativere Anlage im Bereich Erdöl sind die Warentermingeschäfte. Der Kunde verpflichtet sich hier beispielsweise, eine bestimmte Menge Rohöl zu einem bestimmten Termin zu kaufen. Er kauft also schon jetzt mit einem festgelegten Kurs, muss die Ware aber erst in der Zukunft abnehmen. Die Gewinnmöglichkeit besteht hier darin dass der Ölpreis bis zum Abnahmezeitpunkt steigt, und der Anleger das gekaufte Öl vor dem Abnahmezeitpunkt der Ware mit Gewinn verkaufen kann. Das Risiko ist in diesem Bereich der Anlage allerdings enorm hoch, denn fällt der Ölpreis beispielsweise vom Kaufzeitpunkt bis zum Abnahmezeitpunkt, muss der Kunde das Öl mit Verlust verkaufen, oder im schlimmsten Fall findet er keinen Käufer, und muss die Ware, also das Öl, wirklich abnehmen.

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