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Möglichkeiten wenn das Dispolimit nicht mehr ausreicht
Durch steigende Lebenshaltungskosten reichen für viele Verbraucher ihre monatlichen Einkünfte nicht mehr aus. Die Folge ist, dass der Dispositionskredit, welchen in der Regel jeder Kunde hat, in Anspruch genommen wird. Der Dispositionskredit ist auch zur Überbrückung von finanziellen Engpässen gedacht. Jedoch besteht sein eigentlicher Zweck in der gelegentlichen Inanspruchnahme. Des Weiteren sollte die Inanspruchnahme so rasch wie möglich wieder zurückgeführt werden.



Viele Kunden sind jedoch nicht dazu in der Lage den in Anspruch genommenen Dispositionskredit zurückzuführen, da die monatlichen Einkünfte nicht reichen. Die Folge ist, dass sich die laufende Inanspruchnahme monatlich sukzessive erhöht. Irgendwann kommt schließlich der Moment, an dem der eingeräumte Dispositionskredit voll ausgeschöpft ist. Für den Kunden bieten sich nun verschiedene Möglichkeiten.

Die für den Kunden einfachste Möglichkeit ist, dass er zur Bank geht und um Aufstockung des Kreditlimits bittet. Das hat den Vorteil, dass er weiterhin seinen Dispositionskredit nutzen kann und liquide bleibt. In der Regel kommen die Kreditinstitute diesem Wunsch auch nach. Allerdings ist dem Kunden mit dieser Lösung nur kurzfristig geholfen. Der Sollsaldo wird sich weiter erhöhen, sodass auch die Grenze des aufgestockten Dispositionskredites bald erreicht ist. Durch die hohen Zinsen, die für die Inanspruchnahme anfallen, erhöht sich der Sollsaldo immer schneller.

Eine weitere und die bessere Alternative ist die Umschuldung des Dispositionskredites in ein kurzfristiges Darlehen. Durch eine Umschuldung wird das Girokonto ausgeglichen, sodass für den Dispokredit keine Zinszahlungen mehr erforderlich sind. Dies ist ein großer Vorteil, da für Dispositionskredite bis zu 14 % Zinsen gefordert werden. Banken erhöhen aus diesem Grund oft bereitwillig die eingeräumten Kreditlimite. Für Ratendarlehen hingegen müssen Kunden nur 6-8 % zahlen. Mit einem Ratendarlehen ist der Kunde aus diversen Gründen wesentlich besser aufgestellt. Er zahlt einen festen Zinssatz und spart dadurch viel Geld. Auch die monatliche Rate ist fest, sodass eine kontinuierliche Rückführung der Schulden gewährleistet ist. Die für den Kredit zu leistende monatliche Rate kann so gestaltet werden, dass ein Kunde sie ohne Probleme tragen kann. Kann der Kunde die Rate mal nicht erbringen, so ist auch eine Tilgungsaussetzung möglich. Die Zinsersparnis und die kurzfristige Rückführung der Schulden bedeuten einen großen Vorteil. Die Umschuldung des Girokontos sollte auf jeden Fall immer einer möglichen Aufstockung des Dispositionskredites vorgezogen werden.

Eine dritte Alternative ist, dass eventuell vorhandenes Kapital in Lebensversicherungen oder Bausparverträgen gekündigt und für die Rückführung des Dispositionskredites verwendet wird. Da dieses Kapital jedoch oft nicht vorhanden ist, bleiben in den meisten Fällen lediglich die vorgenannten Alternativen.

Wenn der Dispositionskredit nicht mehr ausreicht, sollten die Vorteile einer Umschuldung des Kreditrahmens genutzt werden. Zinsersparnis, Kalkulationssicherheit durch monatlich gleich bleibende Raten und der Ausgleich des Girokontos sind Vorteile, die in jedem Fall gegen eine Aufstockung sprechen sollten. Des Weiteren kann im Fall einer erneuten hohen Inanspruchnahme anschließend eine weitere Umschuldung in das bereits bestehende Darlehen durchgeführt werden, was wiederum Kosten spart.

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