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Monatlich sparen mit einem Tagesgeldkonto und einem Tagesgeld Sparplan
Viele Menschen sparen, entweder um im Alter die Rente aufzubessern, oder um sich mittelfristig eine größere Anschaffung leisten zu können. Eine gute Möglichkeit, monatlich Geld zurück zu legen, ist die Einrichtung eines Tagesgeldkontos und eines Tagesgeld Sparplans.



Gegenüber einem Banksparplan hat der Anleger beim Tagesgeld Sparplan den Vorteil, an keine festen Beträge gebunden zu sein. Die üblichen Banksparpläne sehen meist eine monatliche Mindestsparrate von EUR 50,00 vor, einige Banken geben sich auch mit EUR 25,00 zufrieden. Beim Tagesgeldkonto ist der Sparer völlig frei. Wenn er in einem Monat viel Geld auf die hohe Kante legen kann, überweist er mehr. Braucht er in einem andern Monat vielleicht das Geld für unerwartete Ausgaben, überweist er eben nichts auf das Tagesgeldkonto. Wer sehr schwankende Einnahmen und Ausgaben hat und sich vorsichtshalber auf keine bestimmte Summe fest legen möchte, sollte deshalb von Fall zu Fall die ihm möglichen Summen vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto überweisen.

Steht man finanziell gesicherter da, kann man sich natürlich einen eigenen Sparplan für sein Tagesgeldkonto kreieren. Man legt eine bestimmte Summe fest, die man monatlich sparen will, und gibt dann seiner Bank den Dauerauftrag, Monat für Monat diesen festen Betrag auf das Tagesgeldkonto zu überweisen. Will man die Sparsumme ändern, muss man seine Bank natürlich entsprechend anweisen.

Gegenüber einem Banksparplan hat man beim Tagesgeld Sparplan den Vorteil, dass man täglich auf sein Vermögen Zugriff hat. Allerdings ist es nicht möglich, schon Jahre im Voraus genau zu berechnen, wie hoch die Sparsumme samt Zinsen nach einer bestimmten Laufzeit sein wird. Die Zinsen bei einem Tagesgeldkonto sind variabel; sie können von der Bank jeder Zeit nach oben oder unten verändert werden. Bei einem Banksparplan mit festen Zinsen dagegen kann man sich zu Beginn der Ansparphase das Endkapital von seiner Bank ausrechnen lassen. Ob ein fester oder variabler Zins für die monatliche Sparsumme besser ist, hängt vom gerade herrschenden Zinsniveau ab. Während einer Hochzinsphase wäre zu überlegen, ob nicht ein Banksparplan mit festen Zinsen für die gesamte Laufzeit von Vorteil ist. Erwartet man für die nächsten Jahre eher noch steigende Zinsen, ist man mit einem Tagesgeldkonto besser bedient. Wenn das allgemeine Zinsniveau steigt, profitiert man nämlich davon, da die Zinsen beim Tagesgeld variabel sind. Beim Tagesgeld Sparplan kann man außerdem größere Summen als Einmalzahlungen tätigen, was beim Banksparplan normalerweise nicht vorgesehen ist. Einen hohen Betrag gerade zu Beginn der Ansparphase auf das Tagesgeldkonto einzuzahlen lohnt sich, da man auf diese Weise den Zinseszinseffekt erheblich beschleunigen kann.

Tagesgeldsparpläne sind zum monatlichen Sparen für alle geeignet, die finanziell so flexibel wie möglich bleiben wollen und sich zu den eher risikoscheuen Anlegern zählen. Sie können täglich an das angesparte Geld heran, können die Sparsumme beliebig nach oben oder unten anpassen und selber bestimmen, für wie viele Jahre sie Geld sparen wollen.

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