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Monatliche Zinsen bei der Geldanlage und der Zinseszinseffekt
Der Zinseszinseffekt spielt gerade bei höheren Anlagebeträgen eine große Rolle bei der Erzielung der besten Rendite. Bei sonst gleichem Zinssatz erzielt man höhere Gewinne bei monatlicher Zinszahlung als bei vierteljährlicher oder nur jährlicher.



Beim Vergleichen der Angebote für Geldanlagen achten die meisten Leute nur auf die Höhe der Zinsen. Aber es ist ein Unterschied, ob das angelegte Geld monatlich oder nur jährlich verzinst wird. Ab dem zweiten Monat der Laufzeit kann man bereits geringe Veränderungen fest stellen, wenn man Geldkonten mit monatlichen und jährlichen Zinszahlungen miteinander vergleicht. Bis zum Ende des ersten Monats gibt es keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Zinszahlungsintervallen. Der angelegte Betrag erzielt bei gleichem Zinssatz die gleichen Zinserträge.

Am Ende des zweiten Monats aber hat der Anleger, der sein Geld zu monatlichen Zinsen fest gelegt hat, bereits einen höhern Gewinn als derjenige, der die Zinsen nur einmal jährlich gut geschrieben bekommt. Bei monatlicher Zinszahlung wird nämlich der bereits erzielte Zinsertrag dem ursprünglichen Anlagebetrag hinzu addiert. Auf die Summe von Anlagebetrag und Zinsen darauf wird dann im zweiten Monat wieder der Zinsertrag errechnet, der dann natürlich höher ausfällt als im Monat davor, da die Ausgangssumme, von der die Zinsen berechnet werden, höher ist. Im dritten Monat ist der Betrag, der als Grundlage für die erneute Zinsberechnung gilt, wieder etwas höher geworden. Diesmal beinhaltet der Ausgangwert nämlich den Anlagebetrag so wie die Zinsen für den ersten Monat und auch den zweiten. Je länger das Geld zu monatlichen Zinsen angelegt bleibt, desto stärker wird der Zinseszinseffekt. Der Berechnungsbetrag für die Zinsen steigt also stetig an.

Der Gewinn, der durch die Ausnutzung des Zinseszinseffektes bei monatlicher Zinszahlung erzielt werden kann, ist nicht nur abhängig von der Dauer der Anlage, sondern auch von der Höhe des Anlagebetrages. Bei sehr geringen Geldanlagen kann es viele Jahre dauern, bis man nennenswert höhere Zinserträge erwirtschaftet hat als mit Geldanlagen, die längere Intervalle bei den Zinsgutschriften vorsehen. Aber bei großen Summen sieht man den Mehrwert von monatlichen Zinszahlungen sehr schnell auf seinem Konto.

Es lohnt sich gerade bei großen Beträgen, sich genau die Konditionen der einzelnen Anlageprodukte anzusehen, da die unterschiedlichen Zinsintervalle direkten Einfluss auf die Höhe der zu erzielenden Rendite haben. Natürlich hängt der mögliche Zinsgewinn auch entscheidend von der Anlagedauer ab. Nach zehn Jahren ist der Zinseszinseffekt viel deutlicher als nach nur einem Jahr Geldanlage.

Um heraus zu finden, welches Bankangebot für einen persönlich die größten Zinsgewinne bringt, sollte man sich mit Hilfe seiner Bank oder seinem Vermögensberater genau ausrechen lassen, ob ein Konto mit kleineren Zinsintervallen günstiger ist als ein anderes, das vielleicht einen geringfügig höheren Zinssatz hat, dafür aber die Anlagen nur jährlich verzinst. Wer sich erst einmal zu Hause allein einen Überblick verschaffen möchte, sei auf die vielen Finanzrechner verwiesen, die im Internet kostenlos zur Verfügung stehen.

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