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Nahles-Rente soll betriebliche Altersvorsorge stärken
Die Altersvorsorge ist auf verschiedene Weisen möglich. In Deutschland lässt sie sich grob in drei Modelle einteilen, nämlich in die gesetzliche, private und betriebliche Altersvorsorge. Allerdings ist das Thema Altersvorsorge deutlich vielfältiger gestaltet, denn Verbrauchern stehen in diesen drei Bereichen viele unterschiedliche Wege und Finanzprodukte zur Auswahl. Allein im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge gibt es viele Durchführungswege. Welcher dieser Durchführungswege infrage kommt, hängt insbesondere bei der betrieblichen Altersvorsorge vom Angebot des Arbeitgebers ab. Angeboten wird die Betriebsrente zum Beispiel über eine Pensionskasse, in Form einer Direktzusage oder über eine Unterstützungskasse.



Ebenso kann die Altersvorsorge über eine Direktversicherung oder einen Pensionsfonds angeboten werden. Allerdings nutzen viele Arbeitnehmer diesen Weg der Altersvorsorge nicht, und dass, obwohl jeder Arbeitnehmer verpflichtet ist, ein Modell anzubieten. Viele Arbeitnehmer interessieren sich, trotz einiger Vorteile, nicht für diese Art der Altersvorsorge und wieder anderen ist dieser Weg überhaupt nicht bekannt. Je nach Modell können Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse erzielt werden. Nicht zuletzt erhält der Arbeitnehmer durch Zulagen oder Entgeltumwandlung die Möglichkeit, eine Zusatzrente anzusparen. Aber nicht nur für den Arbeitnehmer, sondern ebenso für den Arbeitgeber können sich durch die Betriebsrente einige Vorteile ergeben. Dabei kann es sich zunächst um eine Steuerersparnis oder Ersparnis von Sozialversicherungsbeiträgen handeln. Allerdings sind auch die Nachteile zu nennen. Für den Arbeitgeber ist das Angebot sicherlich mit einem gewissen Verwaltungsaufwand verbunden. Für den Arbeitnehmer sinken durch die betriebliche Altersvorsorge hingegen die Erwerbsminderungsansprüche, Altersrente und andere, mit dem Gehalt verbundenen Leistungen. Die Beiträge zur Altersvorsorge, welche vom Gehalt abgezogen werden, sind nicht mit Sozialversicherungsbeiträgen behaftet. Mit der Nahles-Rente soll die betriebliche Altersvorsorge gestärkt werden.

Das soll unter anderem durch Einrichtung von Pensionsfonds und Pensionskassen möglich werden, welche laut den Plänen von Arbeitgebern und Gewerkschaften errichtet werden. Das Vorhaben von Bundessozialministerin Andrea Nahles stößt jedoch nicht nur auf Befürwortern, sondern auch auf Kritik. Einige sehen in der Stärkung der Betriebsrente eine Schwächung der gesetzlichen Rente, denn je mehr Einkommen Arbeitnehmer dafür aufbringen, eine Betriebsrente anzusparen, desto geringere Beiträge zahlen sie zur gesetzlichen Rentenversicherung. Damit verbunden ist auch eine Absenkung des Rentenniveaus. Dabei nutzen bereits jetzt immer mehr Arbeitnehmer die Möglichkeit, über die Betriebsrente zusätzlich für das Alter vorzusorgen. Rund 60 Prozent der Beschäftigten nehmen die Betriebsrente bereits als zusätzlichen Baustein der Altersvorsorge in Anspruch. Besonders häufig wird die Betriebsrente in Form der Direktversicherung gewählt. Auch die Pensionskasse konnte an Zustimmung gewinnen. Diese und weitere Durchführungswege der Betriebsrente haben jedoch gemeinsam, dass die Einzahlungen der Versicherten sicher angelegt werden müssen. In Zeiten niedriger Zinsen müssen Versicherte mit dementsprechend geringen Zinserträgen rechnen, was sich in der Höhe der anschließenden Betriebsrente widerspiegelt.

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