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Onlinedepots und Tradinggebühren im Kostenvergleich
Sehr viele Anleger, die mit Wertpapieren handeln möchten, entscheiden sich mittlerweile für ein sogenanntes Onlinedepot. Es handelt sich dabei um ein Wertpapierdepot, welches ausschließlich über das Internet genutzt werden kann. Immer weniger Kunden möchten das Depot nämlich bei einer Filialbank eröffnen, weil das Onlinedepot diverse Vorteile bieten kann. Dazu gehört sicherlich die größere Flexibilität, denn das Onlinedepot kann zum Beispiel jederzeit genutzt werden, und zwar vollkommen unabhängig von etwaigen Banköffnungszeiten. Wer sich für ein Onlinedepot interessiert, sollte allerdings vorher einen Vergleich der Anbieter durchführen.



Bei diesem Vergleich geht es in der Hauptsache darum, die verschiedenen Kosten zu vergleichen, die im Zusammenhang mit der Führung des Depots sowie des Handels mit Wertpapieren anfallen können. In dieser Hinsicht gibt es zwei Hauptkostenarten, nämlich einerseits die Depotgebühren und andererseits die Tradinggebühren. Die Depotgebühren werden heute nicht mehr von allen Banken berechnet, wobei es besonders die Direktbanken und die Onlinebroker sind, die zunehmend auf die Berechnung dieser sonst fixen Jahresgebühren verzichten. Die Depotgebühren sind auch nicht der größte Kostenfaktor, denn schon ab drei Aufträgen im Jahr fallen die Ordergebühren, auch als Tradinggebühren bezeichnet, in der Regel mehr ins Gewicht. Aus dem Grund ist es auch sehr wichtig, dass der Anleger nicht nur auf die Depotgebühren achtet, sondern die Tradinggebühren ebenfalls in einen Vergleich mit einbezieht. In dem Zusammenhang ist wichtig zu wissen, dass die Gegenüberstellung der Tradinggebühren, wie sie von den einzelnen Anbietern berechnet werden, nicht ganz so einfach ist.

Und zwar muss beim Vergleich auf einige Punkte geachtet werden, weil es verschiedene Modelle gibt, was die Art der Berechnung betrifft. Am häufigsten findet sich auch heute noch das Modell vor, welches eine prozentuale Gebühr beinhaltet. Vor allem die Filialbanken wenden dieses Gebührenmodell im Bereich der Tradinggebühren noch relativ häufig an. Dieses Gebührenmodell sieht vor, dass die Bank einen bestimmten Prozentsatz berechnet, und zwar auf Basis des gehandelten Gegenwertes. In diesem Fall würden die Tradinggebühren also umso höher sein, desto größer das gehandelte Volumen ist. Wer als beispielsweise Aktien im Gegenwert von 10.000 Euro handelt, muss in der Summe höhere Gebühren zahlen, als wenn lediglich ein Gegenwert von 3.000 Euro gehandelt wird. Ein anderes Modell ist die sogenannte Order-Flatrate. Dieses Gebührenmodell sieht keine Berechnung in Abhängigkeit vom gehandelten Gegenwert vor, sondern jeder Kunde zahlt hier für jede Order den gleichen Preis, wie es bei einer Flatrate üblich ist.

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