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Optionsscheine mit Black-Scholes-Modell bewerten
Zu den bekanntesten Derivaten gehören nach wie vor Optionsscheine, die schon viele Anleger zumindest einmal ausprobiert haben. Neben Futures, Zertifikaten und weiteren Finanzprodukten fallen die Optionsscheine in den großen Bereich der abgeleiteten Finanzprodukte. Diese Derivate haben verschiedene Eigenschaften, wobei die Chance auf höhere Gewinne sicherlich der größte Anreiz für Kunden ist, sich für Optionsscheine zu entscheiden. Auf der anderen Seite darf allerdings nicht vergessen werden, dass diese abgeleiteten Finanzprodukte auch ein sehr hohes Risiko beinhalten. Im schlimmsten Fall kann es auch bei einem Optionsschein passieren, dass das investierte Kapital zu 100 Prozent verloren ist.



Daher ist es umso wichtiger, sich nicht blind für „irgendeinen“ Optionsschein zu entscheiden, sondern die am Markt vorhandenen Angebote möglichst intensiv miteinander zu vergleichen. Ein solcher Vergleich ist auf Basis einer Bewertung möglich, die es zu nahezu jedem Optionsschein gibt. Es gibt diverse Kriterien und auch Modelle, auf deren Basis sich Optionsscheine miteinander vergleichen lassen. Die einfachste Methode besteht sicherlich darin, sich die Kennzahlen des jeweiligen Scheins zu betrachten. So kann beispielsweise verglichen werden, welche Laufzeit der Optionsschein hat, wie hoch der theoretische Hebel ist, welcher Basispreis zugrunde liegt und auch der Zeitwert des einzelnen Optionsscheins spielt natürlich eine Rolle. Neben diesen einfachen Vergleichskriterien gibt es darüber hinaus verschiedene Modelle, die zum Ziel haben, auf Basis einer finanzmathematischen Analyse festzulegen, welcher Optionsschein momentan die besten Erfolgsaussichten hat.

Das wohl bekannteste Modell in diesem Bereich ist das sogenannte Black-Scholes-Modell. Bereits seit 1973 wird das zuvor genannte Modell verwendet, um Optionsscheine zu bewerten. Erfunden wurde es von zwei gleichnamigen Personen, nämlich Fischer Black und Samuel Scholes. Heute und bereits zu damaligen Zeiten gilt das Black-Scholes-Modell im Bereich der Finanzwirtschaft als eine Art Meilenstein. Das Hauptziel besteht darin, den zumindest theoretisch fairen Preis eines Optionsscheines zu ermitteln. Auf dieser Basis lassen sich zahlreiche Optionsscheine dann bestens miteinander vergleichen, denn letztendlich ist für den Anleger der Optionsschein am interessantesten, der vom gehandelten Preis her möglichst identisch mit dem theoretisch berechneten fairen Optionsscheinpreis ist. Um das Black-Scholes-Modell anwenden zu können, müssen verschiedene Variablen bekannt sein. Dazu zählen in erster Linie der Kurs des Basiswertes, die erwartete Volatilität, der Basispreis sowie die Restlaufzeit der jeweiligen Option.

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