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Private Geldanlage und Vermögensaufbau am besten mehrgleisig
Die Geldanlage ist ein sehr komplexes Thema, denn die Banken bieten Anlegern nicht mehr nur das traditionelle Sparbuch, sondern zahlreiche verschiedene Geldanlagen, die alle mit unterschiedlichen Risiken und Chancen sowie unterschiedlichen Ertragsaussichten ausgestattet sind. Damit jeder Anleger die für sich beste Anlage findet, sollte mit dem Berater der Bank oder dem freien Finanzberater in jedem Fall ein Gespräch über die Ziele sowie die Kenntnisse des Kunden im Bereich der Geldanlage erfolgen. Hierbei wird die Risikobereitschaft bewertet, aber auch der Anlagezeitraum wird festgelegt. Anhand dessen wird der Kunde, meist direkt von Computerprogrammen, in eine Anlageklasse eingestuft (von konservativ bis chancenreich), die später auch die Zusammensetzung des Portfolios bestimmen sollte.



Ein Anleger zum Beispiel, der nur eine geringe Risikobereitschaft aufweist und zudem eher kurzfristig anlegen möchte, sollte nur einen sehr geringen Aktienanteil im Depot besitzen, denn das Risiko bei solch kurzen Anlagezeiträumen ist sehr hoch. Langfristig orientierte Anleger, die ihr Geld beispielsweise für die Altersvorsorge anlegen wollen, können den Aktienanteil ruhig etwas aufstocken, denn nur so sind höhere Erträge möglich.

Für Anleger zum Beispiel, die als balanced (ausgewogenes Mischverhältnis zwischen Aktien und Renten) eingestuft werden, eine Aktienquote von 50% empfohlen, chancenreiche Anleger können ihr Depot mit bis zu 100% Aktien füllen.

Grundsätzlich sollten Anleger ihr Geld aber immer streuen, um nicht von der Wertentwicklung nur einer Branche oder nur eines Bereiches abhängig zu sein. Daher empfehlen Anlageberater als Grundinvestment in jedes Depot einen geschlossenen Immobilienfonds. Er bietet die Möglichkeit kontinuierlicher Erträge, weiterhin einen Inflationsausgleich durch die Wertentwicklung der im Fonds enthaltenen Aktien. Offene Immobilienfonds sind zudem weitgehend unabhängig vom Aktienmarkt und können Erträge auch in negativen Börsenzeiten erzielen.

Als weitere Anlageklasse sollte Anleger in festverzinsliche Wertpapiere bzw. Festgelder von Banken anlegen. Diese bieten eine regelmäßige Verzinsung, mit der bereits bei Abschluss des jeweiligen Produktes gerechnet werden kann. Diese Erträge können, je nach Wunsch des Anlegers, bei Zahlung entweder ausgegeben oder neu angelegt werden. In jedem Fall sind auch diese Anlagen unabhängig vom Aktienmarkt, ihre Rendite ist jedoch eher gering und orientiert sich am allgemeinen Zinsniveau. Neben den festverzinslichen Anlagen sollte jeder Sparer auch ein gewisses Maß an Liquidität halten. Die Höhe der Liquidität richtet sich natürlich nach den persönlichen finanziellen Voraussetzungen. Grundsätzlich spricht man davon, dass drei Nettogehälter als Liquidität für unvorhergesehene Ausgaben (Reparatur Auto, Kauf Waschmaschine) vorgehalten werden sollten.

Je nach Risikoneigung des Anlegers gehören natürlich auch Aktien zu einem gut strukturierten Portfolio. Die Höhe des Aktienanteils sollte sich aber neben der Risikobereitschaft auch am Anlagezeitraum orientieren. So kann der Anteil für die Altersvorsorge aufgrund des langen Anlagezeitraums natürlich etwas höher sein als bei Anlagen, die bereits in wenigen Jahren, zum Beispiel für die Kreditablösung, benötigt werden.

Wie die Strukturierung des Depots im Einzelnen aussehen kann, sollte jeder Anleger mit seinem Berater in individuellen Gesprächen besprechen, ebenso die spezifische Produktauswahl.

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