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Provisionsfreie Immobilienvermittlung
Der Wohnungsmarkt ist heutzutage ständig in Bewegung. Es werden viele neue Wohnungen und Häuser renoviert und gebaut, oder bestehende Immobilien wechseln ihren Besitzer. Auch bei den Vermietungen von Wohnungen und Immobilien herrscht ein reges Treiben, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass Arbeitnehmer heute immer flexibler sein müssen und teilweise der Arbeit „hinterher“ ziehen müssen.



Profiteure dieser Entwicklung sind auf jeden Fall die Immobilienmakler und Immobilienvermittler, welche immer dann aktiv werden, wenn eine Immobilie bzw. eine Wohnung zu verkaufen oder auch zu vermieten ist. Für nicht wenige Bürger, die auf der Suche nach einer Mietwohnung oder nach einem zu erwerbenden Haus sind, leisten die Immobilienvermittler sicherlich gute Dienste. Andererseits finden es manche Bürger sicherlich auch sehr ärgerlich, dass man heutzutage fast keine Chance mehr hat, eine Immobilie ohne einen zwischen Verkäufer/Vermieter und Mieter/Käufer geschalteten Immobilienmakler zu finden. Das Ärgerliche ist vor allem die Maklerprovision, die meistens vom Käufer zu zahlen ist. Je nach Regelung und je nachdem, ob es um das Mieten oder Kaufen eines Objektes geht, ist es in der Praxis so, dass der Mieter zum Beispiel bis zu drei Monatsmieten für die Vermittlung durch den Makler zahlen muss. Beim Kauf einer Immobilie kann die Provision sogar bei bis zu 3,50 Prozent vom Kaufwert betragen, wobei sich hier inzwischen zumindest insofern die Praxis etwas geändert hat, als dass die Provision zwischen Verkäufer und Käufer häufig „geteilt“ wird. Eine provisionsfreie Immobilienvermittlung wird in dem Sinne nahezu gar nicht angeboten, als dass jeder Immobilienvermittler natürlich für seine Dienstleistung auch bezahlt werden möchte. Jedoch gibt es natürlich wie fast immer auch von dieser Regel Ausnahmen. Auf der einen Seite bieten inzwischen einige Makler ihre Dienste zu einem Festpreis an. Es muss hier demnach keine erfolgsabhängige Provision gezahlt werden, sondern der Kunde beauftragt den Makler mit der Suche nach einem Objekt und muss einen Pauschalbetrag zahlen, der meistens deutlich geringer als eine von der Miethöhe oder vom Kaufwert abhängige Provisionszahlung ist.

Besonders bei schwer zu verkaufenden oder zu vermietenden Wohnungen und Immobilien ist es auf der anderen Seite zudem so, dass der Verkäufer/Vermieter die Maklerkosten übernimmt weil er sonst befürchten muss, dass Objekt gar nicht verkaufen oder vermieten zu können. Für den Käufer oder Mieter stellt diese Variante natürlich ebenso eine provisionsfreie Immobilienvermittlung dar. Auch die Immobilienvermittlungen von Banken und Sparkassen verzichten manchmal auf die Vermittlungsprovision, wenn das Darlehen zur Finanzierung zum Beispiel bei der vermittelnden Bank in Anspruch genommen wird. Solche und andere Ausnahmen gibt es heute aufgrund des starken Wettbewerbes immer öfter.

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