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Regelmäßig einen Kredit bedienen bedeutet eine dauerhafte finanzielle Belastung
Es sollte schon gut überlegt werden, wenn geplant wird, einen Kredit aufzunehmen, besonders dann, wenn die daraus resultierende monatliche Belastung mehrere Hundert Euro beträgt. Gerade bei der Finanzierung eines Autos, einer Einbauküche oder anderer hochpreisiger Konsumgüter entsteht durch die Kredithöhe oft eine zusätzliche monatliche Belastung, die über einen längeren Zeitraum zusätzlich zu den Kosten für die Lebenshaltung aufzubringen ist. Hier sollte keinesfalls unüberlegt ein Kredit aufgenommen und vorher gut gerechnet werden. Bei diesen Berechnungen muss auch eingeplant werden, dass immer so viel Geld in der Haushaltskasse bleibt, dass das bisherige Leben ohne größere Einschränkungen fortgeführt werden kann.



Viele Verbraucher unterliegen den Verlockungen des schnellen Geldes und übereilen die Entscheidung, einen Kredit aufzunehmen und die Banken machen es den Kunden einfach. Sie schicken zum Beispiel mit der Post einen Brief ins Haus, in dem sie den Verbrauchern mitteilen, dass der Kredit in Höhe von 6.500 Euro bereits reserviert sei und der Kunde sich davon einen Plasma-TV, eine Ledercouch, eine Digitalkamera und Sommerreifen kaufen sollte und zusätzlich könne er gleich noch eine USA Rundreise machen. Diesen Werbebriefen muss man wiederstehen können, denn das Geld muss immer zurückgezahlt werden. Es lebt sich auch gut ohne Plasma TV und nach Amerika sollte man immer nur dann fliegen, wenn das Geld dafür vorher gespart wurde.

Schnell passiert es heute, dass die Verbraucher den Überblick über ihre Finanzen verlieren und die Einnahmen die monatlichen Ausgaben nicht mehr decken. Wer kein Haushaltsbuch führt, ständig aus dem Dispo lebt und auch sonst gerne mehr Geld ausgibt, als eingenommen wird, der ist schneller in der Schuldenfalle, als er denken kann.

Vielfach wird die finanzielle Belastung durch die verschiedenen Kreditverpflichtungen unterschätzt und oft machen Verbraucher auch den Fehler, dass sie alte Kredite ablösen, aber nicht etwa mit Ersparnissen, sondern mit einem neuen Kredit, etwas höher als vorher und die Laufzeit etwas länger, damit die Raten kleiner werden. Diese Umschuldungen verursachen in der Regel immer weitere Kosten und letzten Endes können, wenn irgendwelche persönlichen Einschnitte passieren, wie Trennung in der Familie, längere Krankheit oder Arbeitslosigkeit die bestehenden Ratenverpflichtungen nicht mehr bezahlt werden. Die Schuldenfalle hat zugeschnappt. Als Faustregel sollte gelten, dass keinesfalls mehr als 30% des verfügbaren Einkommens für Ratenverpflichtungen ausgegeben werden sollten. Deshalb ist es immer sinnvoll, ein Haushaltsbuch zu führen, um ständig einen Überblick über die Einnahmen und die Ausgaben zu haben. Besser ist es immer mit dem Einkommen Rücklagen zu bilden, als einen Kredit aufzunehmen und sinnvoller ist es immer für den Kauf von Konsumgütern Ersparnisse zu verwenden, anstelle einen Kredit aufzunehmen. Keine Verzinsung ist so hoch, dass damit die Kreditkosten ausgeglichen werden können, es sei denn, es ist eine 0-%-Finanzierung. In solchen Fällen ist es ratsam, die Ersparnisse auf der Bank zubelassen und den Kredit aufzunehmen.

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