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Rendite und Risikovergleich bei Rentenfonds
Im Fondsbereich lassen sich zunächst einmal die offenen und die geschlossenen Fondsarten voneinander trennen. Bei den offenen Fonds lässt sich dann eine weitere Einteilung vornehmen, und zwar in vier Gruppen. Diese vier Fondsgruppen unterscheiden sich danach, in welche Werte die jeweilige Fondsgesellschaft investiert. Hier kann zwischen Fonds unterschieden werden, die in Aktien, Geldmarktpapiere, Rentenpapiere (Anleihen) und in Immobilien investieren. Neben den Geldmarktfonds gelten vor allen Dingen die Rentenfonds als relativ sicheres Investment, wobei man hier besonders in den letzten Jahren etwas aufpassen muss, denn keineswegs alle Rentenfonds sind automatisch auch sehr sicher.



Zunächst einmal haben zwar alle Rentenfonds gemeinsam, dass die Fondsgesellschaft das Kapital der Anteilseigner in Rentenpapiere, also in verschiedene Anleihen, investiert. Große Unterschiede kann es jedoch bezüglich der Anleihen geben, für die sich der jeweilige Rentenfonds dann entscheidet. Auch im Anleihebereich gibt es deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Anleihearten und Wertpapieren, was einerseits die Sicherheit und andererseits das Risiko des jeweiligen Papiers betrifft. Daher lassen sich Rendite und Risiko auch nie geltend für alle Rentenfonds nennen, sondern man muss sich genau anschauen, um welchen Rentenfonds es sich handelt, welche Art von Anleihen der Fonds im Portfolio hat und wie die Strategie des Fonds ist. Deutlich werden die möglichen Unterschiede zwischen den Rentenfonds, wenn zum Beispiel ein Vergleich zwischen zwei Rentenfonds gezogen wird. Der eine Rentenfonds investiert vorwiegend in Geldmarktpapiere und Bundeswertpapiere, während ein anderer Rentenfonds in Auslandsanleihen investiert.

Der Rentenfonds, der vorwiegend in Geldmarktpapiere und in Bundeswertpapiere, also zum Beispiel in Bundesanleihen und in Bundesobligationen investiert, ist meistens durch ein geringes Risiko gekennzeichnet. Für sicherheitsorientierte Anleger ist das natürlich positiv. Nicht so positiv ist hingegen, dass mit der hohen Sicherheit im Prinzip immer eine nicht so gute Rendite verbunden ist. Wer jedoch auch im Bereich der Rentenfonds ertragsorientiert ist, der kann sich zum Beispiel für einen Fonds entscheiden, der in Auslandsanleihen investiert. Dies können sowohl Staatsanleihen als auch Unternehmensanleihen sein. Diese Rentenfonds weisen dann in der Regel ein höheres Risiko auf, aber dafür hat der Anleger auch gute Chancen, eine gute Rendite zu erzielen. Je nachdem, welche Anleihen der Fonds im Portfolio hat, kann diese Rendite sogar zweistellig sein.

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