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Renditeaussichten und Risiken bei Flugzeugfonds
Es gibt im Finanzbereich eine sehr große Menge unterschiedliche Anlageprodukte, die von privaten Anlegern und Sparern oftmals genauso genutzt werden können, wie von gewerblichen Kunden. Viele dieser Anlageprodukte sind den meisten Anlegern ein Begriff, wie zum Beispiel Festgeld, Aktien, Anleihen oder auch Spareinlagen. Darüber hinaus existieren aber auch noch diverse Anlageformen, die etwas speziellerer Natur sind, und demzufolge auch nicht für jeden Anleger die geeignete Anlageform darstellen. Zu diesen spezielleren Anlageformen zählen unter anderem die sogenannten Flugzeugfonds.



Flugzeugfonds gehören zu den sogenannten geschlossenen Fonds bzw. zu den geschlossenen Beteiligungen. Wie schon am Namen abzulesen ist, investieren diese Gesellschaften nicht in Aktien oder Anleihen, sondern in Flugzeuge. Ein solches Investment läuft in der Regel so ab, dass die Gesellschaft über einen bestimmten Zeitraum hinweg Geld von den interessierten Anlegern sammelt. Dieser Zeitraum wird auch als Zeichnungsphase bezeichnet, denn nach Ablauf dieses Zeitraumes können Anleger keine Fondsanteile mehr erwerben. Das „gesammelte“ Kapital wird dann von der Gesellschaft verwendet, um ein Flugzeug zu erwerben. Meistens wird dieses Flugzeug langfristig an eine Airline vermietet. Die von der Airline zu zahlenden Leasingraten stellen die Einnahmen des Fonds dar. Für den Anleger sind bei einem Flugzeugfonds in der Regel zwei Aspekte ganz besonders wichtig, nämlich die Renditeaussichten und das vorhandene Risiko. Zu den Renditeaussichten ist zunächst zu sagen, dass diese natürlich in großem Umfang vom jeweiligen Flugzeugfonds abhängen und auch davon, welche Leasingraten mit der Airline vereinbart wurden.

Grundsätzlich sind die Renditen bei den Flugzeugfonds sicherlich nicht ganz so hoch, wie bei einigen anderen geschlossenen Fonds. Auf der anderen Seite zählen die Flugzeugfonds allerdings auch zu den geschlossenen Fonds, die mit das geringste Risiko aufweisen. Das recht geringe Risiko kommt vor allem deshalb zustande, weil mit den Airlines meistens sehr langfristige Leasingverträge geschlossen werden. So kann es gut sein, dass ein solcher Vertrag über zehn Jahre läuft, was dem Flugzeugfonds dann letztendlich zehn Jahre lang sichere und exakt kalkulierbare Erträge einbringt. Und selbst wenn die Fluggesellschaft einmal zahlungsunfähig werden sollte, hat der Flugzeugfonds das Flugzeug als Sicherheit und kann dieses dann meistens direkt an eine andere Airline vermieten. Dennoch ist ein Flugzeugfonds natürlich keine sehr sichere Geldanlage, zumindest nicht im Vergleich mit dem Tagesgeld oder dem Festgeld. Die Renditen bewegen sich bei diesen geschlossenen Fonds meistens im Bereich zwischen vier bis sechs Prozent im Jahr.

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