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Richtig finanzieren bedarf umfassenden Fachwissens
Das Finanzieren ist unlängst zu einer Art Volkssport der Deutschen geworden. Obwohl amerikanische Verhältnisse dankenswerter Weise noch lange nicht eingetreten sind, wird mittlerweile nicht mehr nur das Haus oder vielleicht noch das Auto finanziert, sondern vielmehr nahezu alle möglichen Gegenstände des Wirtschaftslebens. Das hängt natürlich zuerst mit einem anhaltenden Konsumbedürfnis der Verbraucher zusammen, das aber aus Eigenmitteln aufgrund der steigenden finanziellen Belastung nicht mehr erfüllt werden kann. Darüber hinaus sinkt die Hemmschwelle gegenüber der Finanzierung, eine Entwicklung die auch durch die Banken nahezu forciert wird.



Bei all den Finanzierungsangeboten vergisst der Verbraucher, dass mit dem Finanzieren nicht nur ein Zufluss von Kapital, sondern gerade auch eine nicht zu unterschätzende finanzielle Mehrbelastung einhergeht. Insofern verwundert es nicht, dass parallel zu der oben bereits genannten Entwicklungen die Zahl der Privatinsolvenzen drastisch steigt. Dabei gilt das voran gestellte umso mehr für Gewerbetreibende oder Gesellschafter eines Unternehmens. Hier ist der Finanzbedarf oftmals noch dringender als bei Verbrauchern, die möglichen Gefahren der Finanzierung aber spürbarer. Insgesamt ist daher zunächst darauf zu verweisen, dass das richtige Finanzieren stets eines umfassenden Fachwissens bedarf. Das beginnt bereits mit der Auswahl der richtigen Finanzierung für den konkreten Sachverhalt. Auf die Beratung der Banken kann der Verbraucher oder der Gewerbetreibende hier nur bedingt vertrauen, weil diese natürlich gerade auch die Modelle vorschlagen, die für sie selbst wirtschaftlich am vorteilhaftesten sind. Dass sich dies nicht mit der Perspektive des potentiellen Finanzierungsnehmers deckt ist klar. Schließlich divergieren die verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung, die in der modernen Wirtschaftswelt vielseitiger und unübersichtlicher nicht sein könnten, insbesondere im Hinblick auf ihre Kosten erheblich. Hier ist als ganz konkret das Fachwissen des Finanzierungsnehmers gefragt. Dieser muss wissen, welche Finanzierung für ihn bezogen auf den ganz konkreten Sachverhalt am vorteilhaftesten ist. Das gilt vor allem hinsichtlich der Kosten der Finanzierung, die unter anderem natürlich aus anfallenden Zinsen, aber auch aus Gebühren oder anderen Posten entstehen, aber ebenso auch hinsichtlich der Ausgestaltung der Finanzierung, etwa im Hinblick auf die Gestaltung der Tilgungsmodalitäten, der Vertragslaufzeit und zusätzlicher Vertragsbestandteile, die ihm eine frühzeitige Rückzahlung der Finanzierung ermöglichen. Dabei kann ihm das richtige Fachwissen erhebliche Mengen Geld sparen. So wird er sich zunächst die für ihn günstigste Finanzierung heraussuchen, und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Möglichkeiten der Finanzierung sind erheblich, zum anderen befindet er sich durch sein Fachwissen aber auch in einer stärkeren Position gegenüber der Bank. Das ermöglicht ihm zum Beispiel in einer Verhandlung mit der Bank stärker aufzutreten und niedrigere Zinsen auszuhandeln. Das erfordert natürlich auch ein gewisses wirtschaftliches Grundverständnis. So muss der Finanzierungsnehmer etwa Wissen, was Leitzinssätze sind und welche Auswirkungen diese auf die Zinsen der Bank haben. Gerade die geschickte Argumentation auf diesem Gebiet kann ihn gegenüber der Bank in eine Vormachtstellung bringen, die Geld sparen kann.

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