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Richtige Bausparsumme beim Bausparvertrag wählen
Ein Bausparvertrag ist eine beliebte Form eines speziellen Sparvertrages. Dieser dient in vielen Fällen der zukünftigen Immobilienfinanzierung, kann aber auch als reiner Sparvertrag genutzt werden. Charakteristisch für einen Bausparvertrag ist, dass der Bausparer zunächst Geld ansparen muss, bis das Bauspardarlehen zugeteilt und ein Kredit gewährt werden kann. Bevor jedoch der Bausparvertrag abgeschlossen wird, sollte feststehen, zu welchen Konditionen dieser abgeschlossen werden soll. Insbesondere die Höhe der Bausparsumme ist ein entscheidendes Kriterium, denn die Abschlussgebühr wird anhand der Bausparsumme berechnet. Mit der Höhe der Bausparsumme steigt diese Gebühr an.



Wird die Bausparsumme zu niedrig gewählt, dann müssen zwar geringere Gebühren bezahlt werden, auf der anderen Seite kann dann das Sparziel jedoch eventuell nicht erreicht werden. Die Gebühr liegt häufig zwischen 1,0 und 2,0 Prozent der Bausparsumme. Bei einer Summe von 100.000 Euro läge die Abschlussgebühr somit zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Wird hingegen eine Bausparsumme von 200.000 Euro gewählt, dann würde sich die Abschlussgebühr schon verdoppeln. Kann das Sparziel jedoch nicht erreicht werden, dann hätte der Bausparer einen Teil der Kosten einsparen können. Um zu berechnen, wie hoch die benötigte Bausparsumme ist, muss zunächst feststehen, wozu das Geld angespart werden soll. Handelt es sich um einen Bausparvertrag, der als reiner Sparvertrag genutzt werden soll, dann wird häufig empfohlen, die zehnfache der regulären Sparsumme im Jahr als Bausparsumme zu wählen. Ist zusätzlich denkbar, dass im Laufe der Sparzeit Sonderzahlungen geleistet werden, dann ist es möglich, die Bausparsumme zu erhöhen. Auch die Dauer der gewünschten Laufzeit sollte in der Kalkulation berücksichtigt werden.

Anders sieht die Rechnung aus, wenn der Bausparvertrag zur Finanzierung von Wohneigentum dienen soll. In dem Fall sollte zunächst genau festgelegt werden, wie viel Kapital in welcher Zeit benötigt wird. Anschließend ist es ratsam, die Höhe der Bausparsumme so anzusetzen, dass innerhalb der festgelegten Zeit mindestens 40 bis 50 Prozent der gewünschten Bausparsumme angespart werden können. Wie hoch der Kapitalbedarf ist, hängt zum einen von den Kosten für die geplante Eigenheimfinanzierung ab, zum anderen jedoch ebenso von den verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten. Häufig werden zur Eigenheimfinanzierung nämlich verschiedene Finanzierungen in Anspruch genommen. In nicht wenigen Fällen bildet das Kapital nebst Darlehensanspruch aus dem Bausparvertrag nur einen Anteil von 30 oder 40 Prozent am gesamten Finanzierungsbedarf. Das restliche Kapital wird beispielsweise durch einen Bankkredit, einem zusätzlichen Förderkredit und eventuell aus weiterem Eigenkapital aufgebracht.

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