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Risikoarme Geldanlagen in der Euro-Krise im Vergleich
Die Euro-Krise hat bei vielen Verbrauchern dazu geführt, dass sie bei der Wahl der Geldanlage verstärkt darauf achten, dass die Sicherheit möglichst groß ist. Daher suchen viele Anleger gezielt nach Finanzprodukten, die als möglichst sicher gekennzeichnet werden. Das Problem bei risikoarmen Geldanlagen besteht jedoch meistens darin, dass die Rendite vergleichsweise gering ist. Das ist derzeit auch durch die niedrigen Kapitalmarktzinsen zu begründen, die wiederum auf den sehr niedrigen Leitzinssatz zurückzuführen sind. Für den sicherheitsorientierten Anleger kommt es daher derzeit darauf an, die Angebote genau zu vergleichen, um zumindest eine einigermaßen akzeptable Rendite erziele zu können.



Beim Vergleich geht es zum einen um die Gegenüberstellung diverser Geldanlagen, zum anderen aber natürlich auch um den „internen“ Vergleich der Produkte, wie diese sich bei den einzelnen Anbietern von den Konditionen her zeigen. Als risikoarme Anlageformen kommen derzeit vor allen Dingen Spareinlagen, Termingelder, Tagesgelder sowie Sparbriefe und europäische Geldmarktfonds infrage, auch wenn diese nicht durch die Einlagensicherung geschützt sind. Da diese Geldanlagen in etwa die gleiche Sicherheit verbriefen und als risikoarm gelten, geht es bei einem Vergleich zwischen den verschiedenen Anlageformen vor allem um die Aspekte Rendite, Verfügbarkeit und Flexibilität. Im Quervergleich schneidet das Tagesgeld meistens am besten ab, wenn ein Vergleich zu Sparkonto, Termingeldanlage und Geldmarktfonds gezogen wird. Von der Rendite her trifft das auf jeden Fall auf den kurz- und zum Teil auch noch mittelfristigen Anlagehorizont zu.

Denn wer sein Kapital für maximal zwei Jahre anlegen möchte, der erhält derzeit beim Tagesgeld meistens die höchsten Zinsen, auch wenn diese natürlich mit unter zwei Prozent nicht wirklich als hoch bezeichnet werden können. Bei vielen Spareinlagen, Bundesanleihen und bei Festgeldern mit kürzeren Laufzeiten ist der Ertrag jedoch oftmals noch geringer. Lediglich bei längeren Anlagehorizonten, die sich im Bereich von drei Jahren und länger bewegen, erhalten Anleger beim Sparbrief und auch beim Festgeld eine höhere Rendite als beim Tagesgeld. Dies geht aber natürlich auf Kosten der Verfügbarkeit des Kapitals. Denn während das Geld auf einem Tagesgeldkonto immer verfügbar bleibt, kann der Anleger sein Geld auf einem Festgeldkonto oder bei einer Anlage in Form eines Sparbriefes erst nach Fälligkeit der jeweiligen Anlage abheben. Auch beim Aspekt der Verfügbarkeit hat das Tagesgeld demnach im Vergleich der risikoarmen die Nase vorn. Allerdings liegen die Geldmarktfonds hier gleichauf, denn auch die Fondsanteile können täglich veräußert werden.

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