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Risikobeurteilung kurzfristiger Investmentanlagen in Fonds
Fonds bieten vielen Anlegern und vor allen Dingen auch den Sparern eine sehr gute Möglichkeit, Kapital langfristig anzulegen oder nach und nach anzusparen. So kann der Anleger zum Beispiel für einen größeren Betrag einmalig Fondsanteile kaufen und diese über viele Jahre hinweg im Depot verwahren lassen. Alternativ ist es ebenfalls möglich, sich für einen Fondssparplan zu entscheiden, sodass zum Beispiel jeden Monat Fondsanteile gekauft werden können. Wer sich zum Beispiel für Aktienfonds entscheidet, der geht grundsätzlich natürlich ein gewisses Risiko ein. Denn die Kurse der Aktien könnten während der Anlagedauer fallen und manche Aktiengesellschaften könnten sogar Konkurs anmelden müssen.



Auf der anderen Seite gibt es beim Fonds natürlich immer eine gewisse Risikostreuung, da in viele verschiedene Aktien oder andere Wertpapiere investiert wird. Darüber hinaus sinkt das Risiko natürlich auch mit fortschreitender Anlagedauer. Historisch betrachtet war es zum Beispiel in der Vergangenheit nahezu immer so, dass auf Sicht von mindestens zehn Jahren Anleger beim Investment in einen Aktienfonds, der in DAX-Aktien investiert, einen Gewinn erzielen konnten. Es ist also relativ unwahrscheinlich, dass Anleger mit einem sehr langfristigen Anlagehorizont von zehn Jahren oder mehr bei einem Investment in einen soliden Aktienfonds einen Verlust erleiden. Ganz anders kann sich die Situation hingegen darstellen, falls eine kurzfristige Investmentanlage in Fonds geplant sein sollte. Unter kurzfristig versteht man im Finanzbereich meistens eine Dauer von maximal einem Jahr. Aber warum ist es so, dass bei einer so kurzfristigen Anlage das Risiko beim Investment in bestimmte Fonds deutlich steigt?

In diesem Zusammenhang kommt es zunächst einmal auf die Art des gewählten Fonds an. Denn bei Geldmarktfonds und diversen Rentenfonds ist es natürlich nicht so, dass das Risiko bei einer kurzen Anlagedauer höher als bei einer langfristigen Anlage ist. Denn weder Geldmarktpapiere noch bestimmte Rentenpapiere führen zu Kursverlusten, sodass der Anleger nach einem halben Jahr genauso einen Ertrag wie nach fünf Jahren erzielen würde. Bei den Aktienfonds ist es hingegen so, dass hier das Risiko in Form des Kursrisikos besteht. Und auf Sicht von maximal einem Jahr ist es natürlich durchaus möglich, dass sich ein Aktienindex negativ entwickelt. Wer also zu einem „schlechten“ Zeitpunkt Fondsanteile kauft und diese Anteile dann in einigen Monaten wieder verkaufen muss, der kann durchaus einen Verlust erleiden.

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