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Risikostreuung auf verschiedene Finanzprodukte
Während viele etwas vermögendere Kunden die Möglichkeit nutzen, ihre Finanzen und Anlagegeschäfte von einer Vermögensverwaltung tätigen zu lassen, gibt es natürlich auch zahlreiche Anleger, die sich selbst um ihre Investments kümmern. Gerade solche Anleger sollten sich allerdings umfangreich informieren, was die verschiedenen Produkte angeht und was bei einer Vermögensanlage prinzipiell beachtet werden sollte. Ein wichtiger Punkt, der im Prinzip für jede Anlageform und für jede Art der Vermögensanlage gilt, ist die Risikostreuung. Eine solche Streuung sollte von allen Anlegern vorgenommen werden, die nicht ausschließlich nur in sehr sichere Finanzprodukte investieren möchten, sondern denen ein gewisser Ertrag ebenfalls wichtig ist.



Wer natürlich ohnehin nur in Tagesgeld oder Festgeld investiert, der benötigt auch keine Risikostreuung, da diese Produkte bereits nahezu risikolos sind. Der Nachteil besteht bei den sehr sicheren Finanzprodukten allerdings darin, dass die Rendite oftmals nicht einmal als durchschnittlich bezeichnet werden kann, sondern relativ gering ist. Wer also eine gute Mischung aus Sicherheit und Rendite haben möchte, der kommt im Prinzip um eine Risikostreuung nicht herum, die im Fachbereich übrigens auch als Diversifikation bezeichnet wird. Wie der Name bereits sagt, kommt es bei der Risikostreuung vorrangig darauf an, die Risiken, die mit einer Kapitalanlage verbunden sind, möglichst gering zu halten. Die Risikominimierung wird dadurch erreicht, dass der Anleger sein gesamtes Kapital nicht in ein Anlageprodukt investiert, sondern sein Vermögen auf diverse Finanzprodukte verteilt. Sollte es nun bei einem dieser gewählten Anlageformen zu Verlusten kommen, so ist dies zwar nicht schön, aber zumindest ist nicht das gesamte Vermögen des Kunden von den Verlusten betroffen.

Eine solche Risikostreuung durchzuführen, ist in der Praxis nicht so einfach, wie es zunächst den Anschein hat. Es kommt nämlich darauf an, dass der Anleger sein Vermögen nicht nur auf unterschiedliche Finanzprodukte verteilt, sondern die diversen Anlageformen sollten sich zudem möglichst in verschiedenen Risikoklassen befinden. Diesbezüglich ist wichtig zu wissen, dass sämtliche Anlageprodukte, die am Markt angeboten werden, einer von fünf existierenden Risikoklassen zugeordnet werden. In der Risikoklasse I befinden sich zum Beispiel Geldanlagen, die als sehr sicher gelten, wie zum Beispiel Tagesgeld oder Spareinlagen. In den weiteren Risikoklassen nimmt das Risiko des jeweiligen Produktes immer weiter zu, sodass letztendlich in der Risikoklasse V solche Anlageprodukte zu finden, die mit einem hohen Risiko ausgestattet sind. Wie der Anleger sein Vermögen nun auf Produkte der unterschiedlichen Risikoklasse im Detail aufteilt, hängt von den individuellen Vorstellungen und Anlagezielen ab. Wichtig ist jedoch, dass das Kapital auf einige Anlageprodukte verteilt wird, die mindestens drei verschiedenen Risikoklassen angehören sollten.

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