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Risikostreuung bei der gezielten Kapitalanlage beachten
Viele Anleger sind stets auf der Suche nach der optimalen Kapitalanlage, die sich vor allem dadurch auszeichnen soll, dass das vorhandene Vermögen möglichst sicher ist und zudem eine gute Rendite erwirtschaftet werden kann. Allerdings gibt es nur ganz wenige Geldanlagen, die die zwei Hauptkriterien hohe Sicherheit und überdurchschnittliche Rendite zugleich erfüllen können. Meistens ist es nämlich so, dass ein Finanzprodukt entweder eine hohe Sicherheit oder eine hohe Rendite anbieten kann. Auch aus diesem Grund ist die so genannte Diversifikation bei Kapitalanlagen durchaus von großer Bedeutung. Mit Diversifikation ist gemeint, dass der Anleger sein vorhandenes Kapital nicht nur in ein bestimmtes Finanzprodukt investiert, sondern sein Geld auf verschiedene Geldanlagen verteilt.



Diese Verteilung hat mehrere Vorteile, die im Saldo dazu führen, dass der Anleger meistens besser gestellt ist, als wenn er sich ausschließlich für ein Finanzprodukt entscheidet. Ein großer Vorteil der Diversifikation besteht in der Risikostreuung, die dadurch erreicht wird, dass das Kapital des Anlegers auf unterschiedliche Finanzprodukte verteilt wird. Wie diese Risikostreuung in der Praxis funktioniert und wo genau der Vorteil liegt, lässt sich gut an einem Beispiel verdeutlichen. Angenommen, ein Anleger wollte ursprünglich 50.000 Euro in einen Aktienwert investieren, beispielsweise in Telekom Aktien. In diesem Fall ginge der Anleger ein vergleichsweise hohes Risiko ein, denn würde die Telekom - auch wenn dies natürlich sehr unwahrscheinlich ist - insolvent werden, wäre das gesamte Kapital des Anlegers voraussichtlich verloren. Entscheidet sich der Kunde stattdessen, seine 50.000 Euro auf fünf verschiedene Aktienwerte zu verteilen und somit jeweils 10.000 Euro in eine Aktie zu investieren, so wird gleichzeitig auch das Risiko auf fünf verschiedene Geldanlagen gestreut.

Würde nun die Telekom insolvent werden, hätte der Anleger keinen Verlust von 50.000 Euro, sondern „lediglich“ einen Verlust von 10.000 Euro erzielt. Dieses Beispiel ist zwar relativ vereinfacht dargestellt, zeigt aber dennoch im Kern, wie die Risikostreuung funktioniert und was sie bewirkt. Allerdings ist dieses Beispiel aus dem Grund nicht besonders gut gewählt, weil eine optimale Diversifikation (Risikostreuung) die Verteilung des Kapitals auf Geldanlagen beinhalten sollte, die verschiedenen Risikoklassen zugeordnet sind. Im Beispielfall handelt es sich bei allen fünf Geldanlagen allerdings um Aktien, die der gleichen Risikoklasse zuzuordnen sind. Eine optimale Risikostreuung könnte beispielsweise beinhalten, dass der Anleger 10.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto deponiert, weitere 10.000 Euro in Geldmarktfonds anlegt, für 10.000 Euro Aktien kauft und die restlichen 20.000 Euro beispielsweise in Staatsanleihen angelegt.

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