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Rückerstattung von Steuern durch einen Lohnausgleich am Jahresende
Im laufenden Jahr erfolgt der Abzug der Lohnsteuer nach der Lohnsteuerklasse, die auf der Lohnsteuerkarte eingetragen ist, pauschal. Mit der richtigen Wahl der Lohnsteuerklasse kann jeder Steuerzahler schon im laufe des Jahres in etwa die Höhe der zu zahlenden Lohnsteuer beeinflussen. Dabei werden eventuelle Werbungskosten oder sonstige Kosten nicht berücksichtigt. Dafür kann ein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen werden. Dazu muss ein Antrag auf Lohnsteuerermäßigung beim Finanzamt gestellt werden. Eine genaue Abrechnung erfolgt allerdings nur mit dem Lohnsteuerausgleich am Jahresende.



Zur Abgabe einer Lohnsteuererklärung am Jahresende sind alle Steuerpflichtigen, die in bestimmten Lohnsteuerklassen abgerechnet werden verpflichtet (zum Beispiel Ehepartner mit gemeinsamer Veranlagung in der Lohnsteuerklasse III und V). Doch auch für Steuerpflichtige, die nicht zur Abgabe dieser Lohnsteuererklärung verpflichtet sind kann es sinnvoll sein, dass trotzdem zu tun. Die tatsächlich zu zahlende Lohnsteuer steht immer erst am Jahresende fest.

Die Frist zur Abgabe einer Steuererklärung ist für Arbeitnehmer der 31.05. des folgenden Jahres. Auf Antrag kann die Abgabefrist verlängert werden.

Für jeden Steuerpflichtigen ist es sinnvoll, wenn er Lohnsteuer gezahlt hat, dass er prüft, ob mit dem Lohnausgleich am Jahresende eine Rückerstattung von Lohnsteuern möglich sein könnte. In Deutschland werden jährlich mehrere Millionen Euro dem Staat geschenkt, nur weil viele Bürger keine Steuererklärung abgeben.

Im laufenden Jahr ist es sehr wichtig, dass alle Belege und Aufwendungen, die steuerlich geltend gemacht werden könnten gesammelt werden. Zur Prüfung, ob eine Jahressteuerabrechnung sinnvoll ist, gibt es heute sehr einfache Möglichkeiten. Der steuerpflichtige Arbeitnehmer kann sich an einen Lohnsteuerhilfsverein wenden und gegen geringes Entgelt einen Steuerbescheid zur Einkommenssteuer erarbeiten lassen.

Eine sehr gute, einfache und bequeme Möglichkeit bietet das Internet. Hier werden mit Hilfe eines entsprechenden Programms die jeweiligen Daten abgefragt und vom Steuerpflichtigen eingetragen. Am Ende rechnet das Programm selbständig aus, wie hoch eine eventuelle Rückerstattung von Steuern sein wird. Der Steuerpflichtige kann danach entscheiden, ob er die Unterlagen dem Finanzamt zustellt, oder ob es keinen Sinn hat.

Etwa 60 % aller Steuerpflichtigen, die im laufenden Jahr Einkommenssteuer gezahlt haben, bekommen am Jahresende bei Abgabe der Steuererklärung Geld vom Staat zurück.

Auch die Datenübermittlung zum Finanzamt kann per Datenübertragung direkt im Internet erfolgen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass hier die Bearbeitungsfrist wesentlich kürzer ist, als wenn die Steuererklärung normal mit der Post zugestellt wird.

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