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Schnelle Kursgewinne mit Aktienoptionen?
Viele Kunden haben sich schon seit vielen Jahren entschlossen, in verschiedene Wertpapiere zu investieren. Wer etwas spekulativer investieren möchte, der entscheidet sich oftmals für Aktien, die es weltweit in einer sehr großen Anzahl gibt. Manchen Anlegern reichen die möglichen Kursgewinne allerdings nicht aus, die man mit dem Investment in Aktien erzielen kann, sodass nach Alternativen gesucht wird, die noch höhere mögliche Gewinne versprechen. Zu diesen Alternativen gehören auch die so bezeichneten Aktienoptionen, die in den Bereich der Derivate fallen.



Kurs definiert ist eine Aktienoption das Recht (Option=Recht), eine in der Option genannte Aktie zu einem ebenfalls in der Option genannten Kurs zu kaufen auch zu verkaufen - je nach Optionsart. Insofern gibt es auch zwei Hauptarten von Aktienoptionen, nämlich zum einen die Call-Optionen und zum anderen die Put-Optionen. Eine Call-Option gibt dem Inhaber der Option das Recht, die Aktie XY zum festgelegten Kurs zu kaufen, während eine Put-Option das Recht zum Verkauf zum bestimmten Kurs beinhaltet. In der Praxis werden die Aktienoptionen meistens in Form von Optionsscheinen gehandelt, die in der Regel losgelöst von dem eigentlichen Wertpapier gehandelt werden, der Optionsanleihe. Der Käufer einer Call-Option erwirbt zwar mit dem Erwerb die Berechtigung, sich die genannten Aktien bis zum Zeitpunkt XY ausliefern zu lassen, jedoch nimmt in der Praxis kaum ein Anleger dieses Recht wahr. Stattdessen wird vielmehr mit den Aktienoptionen gehandelt, denn deren Wert verändert sich immer dann, wenn sich auch der Kurswert der Aktien verändert. Durch den sogenannten Hebel verändert sich der Wert der Option jedoch stärker als der Kurswert der Aktie.

Besitzt ein Anleger zum Beispiel eine Aktienoption (Optionsschein) mit dem Basiswert Deutsche Telekom Aktien, und steigen die Aktien um beispielsweise vier Prozent im Kurs, so würde die Option bei einem Hebel von zum Beispiel Vier um 16 Prozent an Wert gewinnen (4*4). Das ist zumindest in der Theorie so, denn in der Praxis wirken sich auch der Zeitwert und noch weitere Faktoren auf die tatsächliche Wertveränderung der Aktienoption aus. Der Zeitwert ist ohnehin ein ganz wichtiges Merkmal der Aktienoptionen. Denn alle Aktienoptionen, egal ob Call- oder Put-Optionen, haben eine zeitlich begrenzte Laufzeit, also ein Verfallsdatum. Nach diesem Datum sind die Optionen wertlos. Dieses Merkmal ist ein deutlicher Unterschied zu den Aktien selbst, denn diese sind unbefristet an der Börse handelbar. Anleger können zum einen von der begrenzten Laufzeit profitieren, weil dadurch der Zeitwert steigt und eventuelle Gewinne höher werden. Es kann aber auch passieren, dass der Optionsschein kurz vor dem Ende der Laufzeit schon wertlos ist, weil der aktuelle Kurs der Aktie deutlich unter dem Basispreis der Aktienoption (Call-Option) liegt.

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