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Schufa Scoring durch den Basisscore
Die Schufa speichert nicht nur kreditrelevante Daten zu den Verbrauchern, sie ermittelt in diesem Zusammenhang einen Scorewert für den Verbraucher, den so genannten Schufa Basisscore. Dabei wird anhand von gesammelten Erfahrungen eine ziemlich zuverlässige Zukunftsprognose erstellt. Mithilfe von mathematisch-statistischen Verfahren wird berechnet, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Kunde seine Zahlungsverpflichtungen vereinbarungsgemäß nachkommen wird.



Diese Schufa Scoring Verfahren werden auch bei den Banken im Zusammenhang mit der Kreditvergabe genutzt, die Banken versuchen, sich auf diese Art und Weise vor Risiken zu schützen. Die Scoring Verfahren helfen den Banken schnelle Entscheidungen zu treffen, dabei auch kostengünstig zu arbeiten und ihre Dienste zu vernünftigen Preisen anzubieten. Diese standardisierten Schufa Score Verfahren tragen dazu bei, zudem sind sie objektiv und fair.

Bei der Schufa werden zu einer Person unterschiedliche Scorewerte berechnet, denn die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Kunde eine Immobilienfinanzierung vertragsgemäß bedienen wird, kann zu einem anderen Wert führen als die Frage nach der Wahrscheinlichkeit der Bezahlung der Telefonrechnung. Der Schufa Basisscore ist ein zentraler Orientierungswert, den der Kunde auch von der Schufa im Zusammenhang mit einer Eigenauskunft zur Verfügung gestellt bekommt. Er sagt etwas darüber aus, wie wahrscheinlich es generell ist, dass ein Kunde eine Zahlungsverpflichtung termingerecht begleichen wird. Der Schufa Basisscore basiert auf den zu der Person gespeicherten Daten, dazu zählen die Zahl der Kreditgeschäfte, eventuelle Zahlungsausfälle und auch die Zeit, seit der Erfahrungen mit Krediten gemacht wurden. Daten zum Beruf, zum Einkommen, der Herkunft (Nationalität) oder dem Familienstand fließen nicht in den Basisscore ein.

Der Basisscore ist keine statische Größe, er kann sich im Lauf der Zeit verändern, denn die gespeicherten Daten zu einer Person verändern sich auch. So können Kredite vorzeitig ausgeglichen werden, neue Verpflichtungen werden eingegangen oder eine Kreditkarte wird genutzt. Deshalb wird der Basisscore alle drei Monate aktualisiert.

Der Basisscore wird als Wert in Prozent angegeben. Die Basis sind 100 Prozent, beträgt der ermittelte Basisscore bei einem Kunden 98,34 Prozent, dann sagt das aus, dass dieser Kunde mit einer Wahrscheinlichkeit von 98,34 Prozent seine Verpflichtungen erfüllen wird. Ein ordentlicher Wert, der sicherlich dazu beitragen kann, dass eine schnelle Kreditentscheidung getroffen werden kann. Wer jetzt der Annahme ist, na toll, dann bekomme ich ja Kredit, der irrt. Wie erwähnt, spielt für den Basisscore der Schufa das Einkommen keine Rolle. Für die Bank aber schon, sodass jemand, der Arbeitslosengeld II nach den Hartz IV Gesetzen bezieht, mit einem hohen Basisscore der Schufa bei einer Bank, in deren Schufascoring Verfahren das Einkommen eine große Rolle spielt, dadurch eher einen schlechteren Schufa Scorewert haben wird. Scoring ist nicht das entscheidende Kriterium im Zusammenhang mit der Kreditvergabe, es ist ein Kriterium. Die Banken nutzen zusätzlich noch Haushaltsrechnungsmodelle, in denen pauschalisiert berechnet wird, inwieweit das Einkommen des Kreditsuchenden ausreichend ist.

Ein kompakter Prozess, in dem der Basisscore der Schufa nur ein Bausteinchen ist.

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