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Schweizer Darlehen können auch ohne Schufa vergeben werden
Immer wieder im Leben gibt es Situationen, welche die eigenen Finanzen ganz gehörig durcheinanderwirbeln. Sei es nun, dass das Auto kaputt gegangen ist, eine dringende Anschaffung getätigt werden muss oder man sich einfach ein Stück finanziellen Freiraum zurückholen möchte - oft ist die Aufnahme eines Darlehen unumgänglich. Für viele Menschen gibt es allerdings genau hier ein Problem, denn sie haben es äußerst schwer, ein Darlehen einfach so genehmigt zu bekommen. In der Regel handelt es sich dabei um Menschen, die einen negativen Eintrag in der Schufa haben.



Sei es nun, dass es sich dabei um eine Privatinsolvenz, den schlimmsten Fall, eine unbezahlte Kreditkartenrechnung oder einen gerichtlichen Mahnbescheid handelt - alle negativen, finanziellen Geschehnisse der letzten Jahre sind für jeden Bundesbürger in der Schufa gespeichert. Die offiziellen Zahlen in Deutschland belegen dieses Sachverhalt auf beeindruckende Weise: Rund zwei Drittel aller Darlehensanfragen werden aufgrund von negativen Schufa Einträgen abgelehnt.

Was aber sollen Menschen machen, die negative Schufa Einträge haben? Sind sie wirklich schlechte Kunden? Nein, ganz und gar nicht. Bei den meisten Menschen ist es so, dass sie ihren negativen Schufa-Eintrag eher durch unglückliche Zufälle, denn durch eigenes Versäumen erhalten haben - sie wären, würde man einen Darlehen genehmigen, durchaus in der Lage, die Raten für dessen Rückführung pünktlich und ohne Probleme zu begleichen.

Nun ist es in Deutschland, und in den anderen Ländern der EU, so, dass die Banken und die anderen Kreditinstitute sich an die Vorgaben der EU halten und zum Beispiel die Gesetze um Basel II erfüllen müssen. Diese Gesetze sehen vor, die Darlehensanfragen nach einem Kredit Scoring zu bewerten und auf Basis dieses Scorings Kreditentscheidungen zu treffen - für Menschen mit negativen Schufa Einträgen ist es hier ein Ding der Unmöglichkeit, positiv bei einem solchen Scoring abzuschneiden.

Nun ist es aber so, dass es sehr viele Menschen mit negativen Schufa Einträgen gibt und diese demnach so etwas wie einen "eigenen Markt" darstellen. Wenn nun aber die europäischen Unternehmen diese Kundengruppe nicht befriedigen können, ist es klar, dass eine andere Gruppe von Kreditinstituten dieses Klientel übernimmt - in diesem Fall die Schweizer. In der Schweiz werden seit einigen Jahren so genannte Schweizer Darlehen ohne Schufa vergeben. Bei diesen Krediten handelt es sich um Darlehen, bei dessen Beantragung eine Schufa Auskunft ebenso wenig notwendig ist, wie die Tatsache, dass das Darlehen existiert nicht in der Schufa erfasst wird.

Schweizer Darlehen ohne Schufa werden, weil sie natürlich unumstrittenerweise ein etwas höheres Ausfallrisiko als normale Darlehen haben, nicht in unbegrenzter Höhe vergeben. In der Regel sind diese Darlehen auf eine maximale Kredithöhe von 3300 Euro begrenzt, eine Summe, die es notwendig macht, den Kredit zu den Kleinkrediten zu zählen. Auch der Zins eines Schweizer Darlehen ist in der Regel etwas höher als normal - wenn man jedoch bedenkt, dass man in Deutschland überhaut kein Darlehen bekommen würde, ist der Zins dennoch überaus niedrig.

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