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Schweizer Girokonto
Immer mehr Deutsche schauen sich heute auch nach einem Schweizer Girokonto um. Denn der deutsche Staat ist den meisten doch einfach zu neugierig, insbesondere, wenn man bedenkt, dass er das Recht hat, Einsicht in die Konten eines jeden Bürgers zu nehmen. Auf Wunsch kann der Staat dabei nicht nur erfahren, welche Konten welcher Bürger bei welchen Banken unterhält, sondern erhält sogar Einblick in die Bewegungen und Transaktionen auf den Konten.



Deshalb ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen versuchen, ein anonymes Girokonto im Ausland zu eröffnen, so etwa in der Schweiz.
Das Schweizer Girokonto bietet dabei unterschiedliche Vorteile. Zum Einen erfolgt die Kontoeröffnung ohne Abfrage der Schufa. Dies liegt daran, dass die Schweizer Banken ohnehin nicht mit der Schufa zusammen arbeiten. Allerdings werden die Konten hier erst einmal auch nur auf Guthaben Basis vergeben. Ein Dispo wird erst nach einigen Monaten der Geschäftsbeziehung gewährt, innerhalb derer die Bank sich davon überzeugen konnte, dass der Kontoinhaber sein Konto auch entsprechend gut und solide führen kann. Nach diesem Zeitraum wird nicht selten auch eine Kreditkarte vergeben, sodass man davon ausgehen kann, dass die eigene Bonität im Ausland steigen kann.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die deutschen Behörden ohne weiteres keinen Einblick auf das Schweizer Girokonto erhalten werden. Um diesen zu bekommen, müsste der deutsche Fiskus zunächst einmal einen Antrag auf Amtshilfe bei den Schweizer Behörden stellen. Dieser Antrag wird aber regelmäßig nur dann genehmigt, wenn ein berechtigter Verdacht auf eine Straftat vorliegt. Ist das nicht der Fall, so kann man durchaus davon ausgehen, dass der Antrag abgelehnt wird und die Behörden nichts von dem Geld in der Schweiz erfahren und keinerlei Auskünfte erhalten werden. Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn das Geld nicht von Deutschland aus überwiesen wurde, denn in diesen Fällen ist es ja nun einmal so, dass man hier verschiedene Möglichkeiten hat, das Geld zu verfolgen.
Dennoch ist es nicht so, dass man mit einem Schweizer Girokonto zum Steuersünder wird. Denn selbst wenn noch zusätzliche Geldanlagen mit entsprechender Verzinsung in der Schweiz bestehen, werden diese ganz normal versteuert. Das heißt, die Schweizer Bank behält die anfallenden Steuern direkt ein und zahlt die Zinsen abzüglich der Steuern aus. Die Steuern selbst werden direkt an das jeweils zuständige Finanzamt ausgezahlt.

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