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Short- und Long-Hebelzertifikate im Renditevergleich
Wer sich heutzutage für Zertifikate als Geldanlage entscheidet, dem steht eine sehr große Auswahl an verschiedenen Varianten zur Verfügung. Sicherheitsorientierte Anleger entscheiden sich beispielsweise für Garantiezertifikate, denn diese Schuldverschreibungen können sich unter anderem dadurch auszeichnen, dass das Kapital auf jeden Fall zu einem bestimmten Prozentsatz erhalten bleibt. Für ganz andere Zertifikate werden sich hingegen Anleger entscheiden, bei denen die Sicherheit eher im Hintergrund steht, denn stattdessen möchten diese Kunden in erster Linie einen möglichst hohen Ertrag erzielen. Für solche Anleger werden am Markt ebenfalls diverse Zertifikate angeboten, wie zum Beispiel Knock-out-Zertifikate oder die sogenannten Hebelzertifikate.



Die wesentliche Eigenschaft der Hebelzertifikate besteht darin, dass diese Schuldverschreibungen mit einem Hebel ausgestattet sind, der zahlreichen Anlegern sicherlich schon aus dem Bereich von Optionen oder Futures ein Begriff sein dürfte. Der Hebel sorgt nämlich dafür, dass sich Gewinne bei diesen Zertifikaten potenzieren, sodass Anleger eine besonders hohe Rendite erzielen können. Auf der anderen Seite beinhalten die Hebelzertifikate allerdings auch ein relativ hohes Risiko, denn sollte eine bestimmte Schwelle unterschritten werden, verliert der Anleger sein gesamtes Kapital. Der Möglichkeit auf einen besonders hohen Ertrag steht bei den Hebelzertifikaten also definitiv das Risiko gegenüber, dass der Anleger seinen gesamten Einsatz verliert. Die Hebelzertifikate werden im Wesentlichen in zwei Varianten angeboten, nämlich als Short- und als Long-Zertifikate.

Nicht weniger Anleger stellen ihren Beratern die Frage, mit welcher Variante man die bessere Rendite erwarten kann. Diese Frage lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten, denn prinzipiell sind weder Long- noch Short-Zertifikate mit einer besseren Rendite ausgestattet. Tendenziell ist es allerdings so, dass sich die Aktienmärkte, auf die sich die Zertifikate meistens beziehen, im langjährigen Vergleich positiv entwickelt haben. Die Chance auf steigende Aktienkurse ist also etwas größer als die Gefahr von sinkenden Kursen, sodass man im Hinblick auf die Short- und Long-Hebelzertifikate von der Tendenz her sagen kann, dass die Chance bei den Long-Zertifikaten etwas größer ist. Selbstverständlich können sich Anleger allerdings nicht darauf verlassen. Denn natürlich kann es durchaus über einige Monate hinweg so sein, dass es an der Börse nur Verluste gibt, sodass das Short-Zertifikat in diesem Fall die bessere Variante wäre.

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