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Sichere Depotstruktur und Depotanalyse im Wertpapiergeschäft
Viele Anleger haben ihr Kapital zumindest zu einem größeren Teil in Wertpapiere investiert, also zum Beispiel in Anleihen, Aktien oder Fonds. Es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Wertpapiergruppen und noch mehr einzelne Produkte, die alle in den Bereich der Wertpapiere fallen. Wertpapiere sind als Anlageform auch deshalb beliebt und sehr flexibel, weil sie im Grunde jedem Anlegertyp die Möglichkeit bieten, nach seinen Vorstellungen zu investieren. So können zum Beispiel sehr sicherheitsbewusste Kunden genauso in Wertpapiere investieren wie solche Kunden, die auf einen hohen Ertrag aus sind. Alle Wertpapiere, welcher Art auch immer, werden in einem Wertpapierdepot verwahrt.



Besonders die Vermögensverwaltungen bieten den Kunden oftmals sogenannte Musterdepots zur Orientierung an. Bei diesen Musterdepots gibt es eine ganz bestimmte Depotstruktur, die sich je nach Anlageziel ändern kann. Besonders beliebt ist bei vielen Anlegern die sichere Depotstruktur, die manche Banken und Vermögensverwaltungen auch als sicherheitsorientiertes Depot anbieten. Darüber hinaus werden oftmals noch zwei weitere Depotstrukturen angeboten, nämlich das ertragsorientierte und das chancenorientierte Depot. Die drei Depotstrukturen unterscheiden sich in erster Linie darin, dass unterschiedliche Wertpapierarten den Anlageschwerpunkt bilden. Nimmt man das sicherheitsorientierte Depot, also die sichere Depotstruktur, als Beispiel, so investieren solche Anleger in erster Linie in Geldmarktfonds, Geldmarktpapiere und sehr sichere Anleihen mit einem hohen Rating. Allerdings können auch bei einer derart sicheren Depotstruktur durchaus etwas spekulativere Wertpapiere enthalten sein, sofern diese nur einen kleinen Teil des Gesamtportfolios ausmachen.

Wer sich als Anleger nicht sicher ist, ob die in seinem Depot befindlichen Wertpapiere auch helfen, die eigenen Anlageziele zu erreichen, der kann zum Beispiel eine Depotanalyse durchführen lassen. Sowohl Banken als auch Vermögensberatungen und Vermögensverwaltungen bieten eine solche Depotanalyse im Wertpapiergeschäft an, die im Grunde gar nicht so schwer ist und von diverser Software unterstützt wird. Im Zuge einer Depotanalyse schaut sich der Fachmann zunächst einmal an, welche Wertpapierarten der Kunde in seinem Depot verwahrt. Im zweiten Schritt wird dann überprüft, welches Risiko die einzelnen Wertpapiere konkret aufweisen, denn auch Wertpapiere der gleichen Wertpapierarten können sich im Risiko durchaus voneinander unterscheiden. Im dritten Schritt wird dann noch erfasst, welchen Anteil am Gesamtportfolio die einzelnen Wertpapiere und Wertpapierarten ausmachen. Auf dieser Basis kann dann die Analyse erfolgen, ob die vorhandenen Wertpapiere dazu geeignet sind, die Anlageziele des Kunden erfüllen können. Falls das nicht der Fall ist, kann der Anleger durch Käufe und Verkäufe bestimmter Wertpapiere sein Depot umstrukturieren und die für ihn passende Depotstruktur erreichen.

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