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Sichere Formen der Geldanlage im Vergleich
Sichere Geldanlagen sind wieder gefragt. Auswahl an sicheren Geldanlagen gibt es genug, aber wer die beste finden will, sollte unbedingt einen Vergleich der Konditionen anstellen, bevor er sich festlegt.
Beim Vergleich von sicheren Geldanlagen muss auf mehrere Dinge geachtet werden:



Sind die Einlagen in voller Höhe gesichert?
Wer sein Geld sicher anlegen will, darf es nur bei Banken und Sparkassen anlegen, die einem Einlagensicherungsfonds angehören. Sonst besteht die Gefahr, dass er bei einem Konkurs der Bank sein Geld nicht wiederbekommt. Bei inländischen Banken besteht keinerlei Risiko, aber bei manchen ausländischen Geldinstituten gibt es oft nur die gesetzliche Einlagensicherung. Gehört eine ausländische Bank aber dem deutschen Einlagensicherungsfonds an, sind die dort getätigten Geldanlagen ebenfalls sicher. Darüber hinaus gelten für Tagesgeld, Festgeld, Sparbuch und Girokonto die deutsche Staatsgarantie, die dann greifen würde, wenn die anderen Sicherungssysteme versagen sollten.

Welche Geldanlagen sind sicher?
Beim Vergleich der verschiedenen Formen der Geldanlage, wird man feststellen, dass die Anlagen mit den höchsten Renditeerwartungen meistens sehr risikobehaftet sind. Aktien und Investmentfonds zählen daher nicht zu den sicheren Geldanlagen. Wem die Sicherheit seiner Geldanlage wichtiger ist als mögliche Renditen, der kann wählen zwischen einem Girokonto, dem Sparbuch, Festgeld, Tagesgeld und Bundeswertpapieren.

Wie steht es beim Vergleich der sicheren Geldanlagen um die Rendite?Vergleicht man die zu erwartende Rendite der sicheren Geldanlagen, schneiden Girokonto und Sparbuch eher schlecht ab. Nur selten zahlt eine Bank überhaupt Sparzinsen auf das Girokonto, und auch das Sparbuch bringt nur sehr magere Erträge.
Besser beraten ist man zumeist mit einem Tagesgeldkonto oder der Tagesanleihe des Bundes. Da die Konditionen für Tagesgeld aber sehr unterschiedlich sind, sollte man diese Angebote für sichere Geldanlagen vorher miteinander vergleichen. Beim Vergleich muss man nicht nur auf die Höhe der Zinsen achten, sondern auch darauf, in welchen Intervallen die Zinsgutschriften erfolgen. Bei Banken, die monatlich die Zinsen gutschreiben, kann man den Zinseszinseffekt besonders gut ausnutzen. Bei der Tagesanleihe des Bundes erfolgt die Zinsgutschrift sogar täglich! Zu den sicheren Geldanlagen gehören auch die Bundesschatzbriefe, die einen umso höheren Zins auf die Anlage gewähren, je länger man sie hält.
Wer sein Geld für längere Zeit anlegen will und nicht darauf angewiesen ist, täglich auf sein Erspartes zugreifen zu können, kann als sichere Geldanlage auch Festgeld oder Termingeld wählen. Im Vergleich zum Tagesgeld handelt es sich bei dieser Form der sicheren Geldanlage um eine festverzinsliche, während man bei Tagesgeld einen variablen Zinssatz hat, der täglich erhöht oder gesenkt werden kann. Die Zinsen für Festgeld sind meistens etwas höher als die für Tagesgeld. Beim Vergleich dieser beiden Formen der sicheren Geldanlage sollte man aber bedenken, dass man in Zeiten tendenziell steigender Marktzinsen mit einem Festgeldkonto mit langer Laufzeit keine Möglichkeit hat, sein Geld zu besseren Konditionen anzulegen. Für wie lange man sein Geld sicher als Festgeld anlegen sollte, hängt außer von der zu erwartenden Zinsentwicklung auch von der persönlichen finanziellen Situation ab. Wer plötzlich in Geldnot gerät, kann ein Festgeldkonto, wenn überhaupt, nur mit großen Renditeverlusten vor Ende der Laufzeit auflösen!

Das Internet bietet viele Möglichkeiten, ohne viel Mühe einen Vergleich der sicheren Geldanlagen durchzuführen und das passende Konto zu finden.

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